Tesvolt mit neuer Unternehmensspitze
Tesvolt mit neuer Unternehmensspitze
Wittenberg, 6. Juli 2026 – Die Tesvolt AG hat die Nachfolge an ihrer Unternehmensspitze geregelt. Mitgründer und bisheriger CEO Daniel Hannemann ist zum 1. Juli 2026 in den Aufsichtsrat gewechselt. Die operative Führung des Unternehmens übernimmt ab sofort Mitgründer und langjähriger Vorstand Simon Schandert als CEO. Carsten Tegeler ist neuer CFO.
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-mit-neuer-unternehmensspitze.html
Simon Schandert gehört seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 dem Vorstand an und verantwortete bislang als CTO die technologische Entwicklung der Gesellschaft. Gemeinsam mit dem CFO Carsten Tegeler bildet er künftig die Unternehmensspitze der Tesvolt AG. Carsten Tegeler bringt langjährige Erfahrung in der kaufmännischen Führung mit. Vor seinem Wechsel zu Tesvolt war er unter anderem in leitenden Finanzfunktionen bei der Ganske Verlagsgruppe, der Buss Group und Baker Tilly tätig. Daniel Hannemann wird die Übergabe an seinen Nachfolger eng begleiten und sich künftig im Aufsichtsrat auf die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren.
Fokus auf integrierte Systemlösungen für C&I- und Utility-Anwendungen
An der strategischen Ausrichtung des Unternehmens ändert sich durch den Führungswechsel nichts. Tesvolt bleibt im Bereich C&I sowie Utility als Systemintegrator und Partner des Handwerks positioniert. In den kommenden Jahren will das Unternehmen seinen Fokus auf integrierte Gesamtlösungen aus einer Hand weiter ausbauen. Schon heute erhalten Gewerbe- und Industriekunden von Tesvolt nicht nur Batteriespeicherhardware, sondern auch die passenden Softwarelösungen für das Energiemanagement, die Anlagensteuerung sowie die Vermarktung von Energie. Auch der Unternehmensbereich, der Co-Location-Projekte und Batterieparks plant, baut und betreibt, soll weiter wachsen.
Daniel Hannemann begleitet die weitere Entwicklung aus dem Aufsichtsrat
„Tesvolt hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt und sich als einer der führenden Anbieter intelligenter Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie etabliert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die operative Verantwortung in die Hände von Simon zu übergeben“, sagt Daniel Hannemann, Mitgründer und bisheriger CEO der Tesvolt AG. „Ich freue mich darauf, die weitere Entwicklung des Unternehmens künftig aus dem Aufsichtsrat heraus zu begleiten.“
Simon Schandert übernimmt den Vorstandsvorsitz
„Daniel und ich haben Tesvolt gemeinsam aufgebaut und über mehr als zwölf Jahre eng zusammengearbeitet. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem Team die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortzuschreiben und den Ausbau unserer verschiedenen Geschäftsbereiche weiter voranzutreiben“, sagt Simon Schandert.
Aufsichtsrat begrüßt neue Unternehmensspitze
„Mit Simon Schandert übernimmt ein ausgewiesener Technologieexperte die Führung des Unternehmens. Mit Carsten Tegeler ergänzt ein erfahrener Finanzmanager den Vorstand. Gleichzeitig gewinnen wir mit Daniel Hannemann einen Mitgründer von Tesvolt für den Aufsichtsrat“, sagt Oliver Borrmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tesvolt AG. „Im Namen des gesamten Aufsichtsrats danke ich Daniel Hannemann herzlich für seinen visionären Unternehmergeist und seinen maßgeblichen Beitrag dazu, Tesvolt zu einem der führenden Anbieter von Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie zu machen.“
Über Tesvolt
Die Tesvolt AG ist ein deutscher Anbieter und Systemintegrator von Batteriespeichersystemen für Gewerbe, Industrie und Utility-Scale-Anwendungen. Als Full-Service-Anbieter übernimmt Tesvolt alle Schritte von der Projektplanung über den Bau und Betrieb bis zur Stromvermarktung von Großspeicheranlagen. Über die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy können Speichersysteme bereits ab 50 kW Leistung am Energiehandel teilnehmen.
Zur Unternehmensgruppe gehört außerdem die Tesvolt Ocean GmbH, die Batteriespeicherlösungen für maritime Anwendungen entwickelt. Tesvolt wurde 2014 gegründet und hat weltweit mehr als 6.000 Speicherprojekte realisiert.
Pressekontakt
Sandra Schmitz
Tel: +49 3491 8797 323
E-Mail: sandra.schmitz@tesvolt.com
190 MWh: Tesvolt meldet größtes Batteriepark-Projekt in Unternehmensgeschichte
190 MWh: Tesvolt meldet größtes Batteriepark-Projekt in Unternehmensgeschichte
Wittenberg, 18.6.2026 – Tesvolt hat die Baugenehmigung für einen 190 MWh-Batteriespeicherpark in Wittenberg erhalten. 36 Großspeicher sollen für den Energiehandel genutzt werden. Damit meldet Tesvolt das bislang größte Speicherprojekt in seiner Unternehmensgeschichte. Die Wittenberger entwickeln das Projekt bis zur Baureife und übernehmen den Bau, während ein Investor die Finanzierung und den späteren Betrieb verantwortet. Das Projektvolumen liegt bei rund 35 Mio. Euro. Der Netzbetreiber Mitnetz hat die benötigte Netzanschlusskapazität bereits zugesagt.
Pressebilder zum Download: https://www.tesvolt.com/de/presse/190-mwh-tesvolt-meldet-groesstes-batteriepark-projekt-in-unternehmensgeschichte.html
Hochspannungstrasse für Netzanschluss
Auf einer über 20.000 m2 großen Gewerbegebietsfläche im Wittenberger Ortsteil Apollensdorf soll der Batteriespeicherpark mit einer Gesamtkapazität von 190 MWh entstehen. Dafür installiert Tesvolt 36 Großspeicher mit einer Gesamtleistung von 60 MW. Der Netzanschluss erfolgt über eine bestehende Hochspannungsleitung auf dem Gelände. Auch ein Umspannwerk wird auf dem Areal gebaut. Eine Schallschutzwand wird das im Norden liegende Wohngebiet gegen Lärm abschirmen. Im März 2028 soll der Batteriepark dann in Betrieb gehen.
Meilenstein für das Großspeichergeschäft
„Wir identifizieren geeignete Standorte für Großspeicherprojekte auf Basis technischer, regulatorischer und wirtschaftlicher Kriterien. Das Projekt in Apollensdorf ist ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau unseres Großspeichergeschäfts“, berichtet Daniel Hannemann, CEO der Tesvolt AG. „Sachsen-Anhalt zählt zu den Bundesländern mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energien. Batteriespeicher leisten dort einen wichtigen Beitrag, um Erzeugungsspitzen aus Wind- und Solarenergie aufzunehmen und das Stromsystem zu flexibilisieren.“
Investor setzt auf Arbitragehandel
„Der Batteriepark bietet attraktive Erlöse durch Arbitragehandel“, sagt Marco Reißhauer, Projektmanager bei Tesvolt. „Wir haben ziemlich schnell einen Investor gefunden – sicher auch, weil das Projekt schon so weit entwickelt und die Netzanschlusskapazität gesichert ist.“
ees Europe 2026
Auf der ees Europe, Europas größter Messe für Energiespeichersysteme, stellt Tesvolt seine One-Stop-Shop-Leistungen für Batterieparks auf dem Stand 110 in Halle B2 vor.
Über TESVOLT
Die Tesvolt AG ist ein deutscher Anbieter und Systemintegrator von Batteriespeichersystemen für Gewerbe, Industrie und Utility-Scale-Anwendungen. Als Full-Service-Anbieter übernimmt Tesvolt alle Schritte von der Projektplanung über den Bau und Betrieb bis zur Stromvermarktung von Großspeicheranlagen. Über die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy können Speichersysteme bereits ab 50 kW Leistung am Energiehandel teilnehmen.
Zur Unternehmensgruppe gehört außerdem die Tesvolt Ocean GmbH, die Batteriespeicherlösungen für maritime Anwendungen entwickelt. Tesvolt wurde 2014 gegründet und hat weltweit mehr als 6.000 Speicherprojekte realisiert.
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Vera Neuhäuser
Tel: +49 30 221 83 82 49
Mobil: +49 178 53 68 425
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Tesvolt stellt 500-kWh-Speicher vor und richtet seine Speicherstrategie neu aus
Tesvolt stellt 500-kWh-Speicher vor und richtet seine Speicherstrategie neu aus
Kombination aus chinesischer Speicherhardware und eigener Software senkt Kosten
Wittenberg, 25.3.2026 – Tesvolt stellt mit dem „PowerCore G-2” erstmals einen 500-kWh-Batteriespeicher für Gewerbe, Industrie und kleinere Utility-Scale-Projekte vor. Das System basiert auf Hardware des chinesischen Tier-1-Herstellers WHES und wird mit Tesvolts eigener Software für Steuerung und Cybersicherheit ausgestattet. So kann Tesvolt Speichersysteme mit hoher Qualität zu deutlich geringeren Kosten anbieten.
Pressebilder und technisches Datenblatt: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-stellt-500-kwh-speicher-vor-und-richtet-seine-speicherstrategie-neu-aus.html
Paradigmenwechsel bei Tesvolt: Hardware aus China, Software aus eigener Entwicklung
„Bis vor Kurzem waren Gewerbespeicher aus deutscher Fertigung noch wettbewerbsfähig. In den vergangenen Jahren haben chinesische Hersteller aber so massiv in die Entwicklung von C&I- und Utility-Scale-Speichern investiert, dass sie heute technologisch ausgereifte Systeme zu deutlich geringeren Kosten anbieten. Das nutzen wir nun für Tesvolt“, erklärt Simon Schandert, CTO und Co-Founder von Tesvolt.
Tesvolt wählt geeignete Systeme gezielt aus, unterzieht sie umfassenden technischen Prüfungen und integriert eigene Software. „Für unsere Kunden hat das den Vorteil, dass sie erstklassige und sehr sichere Gesamtsysteme zu einem besseren Preis erhalten und wir weiterhin ihr direkter Ansprechpartner von der Planung über Bau, Betrieb und Wartung bis hin zur Stromvermarktung sind“, so Schandert.
Amortisationszeiten von drei bis vier Jahren möglich
Der reduzierte Systempreis verbessert die Wirtschaftlichkeit des Speichers deutlich. Wird der PowerCore z.B. für die Lastspitzenkappung genutzt, sind Amortisationszeiten von rund vier Jahren und Renditen von 20 bis 25 Prozent möglich. Auch Multi-Use-Anwendungen und die Nutzung dynamischer Stromtarife lassen sich mit dem System noch wirtschaftlicher umsetzen.
Eigene Software erhöht Cybersicherheit
„Wir integrieren unser eigenes Gateway, Energiemanagementsystem und den Tesvolt Energy Controller, die die gesamte externe und interne Kommunikation des Speichers steuern“, sagt Leonard Friese, Produktverantwortlicher bei Tesvolt. „Updates erfolgen z.B. über kontrollierte, temporär freigegebene Schnittstellen, und die Datenkommunikation ist vollständig verschlüsselt. Dadurch erhöhen wir die Cybersicherheit und behalten die vollständige Systemkontrolle unabhängig vom Hardwarehersteller.”
In über 1.000 Projekten weltweit erprobt
Der PowerCore Speicher setzt LFP-Batteriezellen von CATL ein und ist laut WHES bereits in über 1.000 Projekten weltweit im Einsatz. Das Outdoor-System hat die Korrosionsschutzklasse C5 und ist für anspruchsvolle Umgebungen wie Küstenregionen geeignet. Es kann bei Umgebungstemperaturen von –20 bis +55 °C betrieben werden und erfüllt die Anforderungen der VDE-AR-N 4110. Der Wechselrichter ist vollständig integriert. Ein mehrstufiges Sicherheitskonzept kombiniert aktive und passive Brandschutzmaßnahmen. Die Auslieferung des Systems beginnt im Mai 2026.
Mehr zum Produkt: www.tesvolt.com/de/powercore.htmll
Über TESVOLT
Die Tesvolt AG ist ein deutscher Anbieter und Systemintegrator von Batteriespeichersystemen für Gewerbe, Industrie und Utility-Scale-Anwendungen. Das Unternehmen entwickelt eigene Steuerungssoftware und kombiniert sie mit geprüfter Speicherhardware führender Hersteller zu leistungsfähigen Gesamtsystemen. Tesvolt begleitet seine Installationspartner sowie Stadtwerke entlang des gesamten Projektlebenszyklus – von Planung und Bau über Betrieb und Monitoring bis zur Stromvermarktung. Über die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy können Speichersysteme bereits ab 50 kW Leistung am Energiehandel teilnehmen.
Zur Unternehmensgruppe gehört außerdem das Joint Venture Tesvolt Ocean GmbH, das Batteriespeicherlösungen für maritime Anwendungen entwickelt. Tesvolt wurde 2014 gegründet und hat weltweit mehr als 6.000 Speicherprojekte realisiert.
Über WHES
WHES zählt zu den weltweit führenden und am schnellsten wachsenden Anbietern von Batteriespeichersystemen und bietet Lösungen für Energieversorger, Gewerbe und Industrie sowie Privathaushalte. Das Vertriebsnetz des Unternehmens erstreckt sich über Asien, Europa, Australien und den Nahen Osten. Mit drei Produktions- und Entwicklungszentren in China verfügt WHES derzeit über eine Kapazität von 2,5 GWh, die weiter ausgebaut wird.
Auf Basis von mehr als 16 Jahren Forschung und Entwicklung und gemeinsam mit Technologiepartnern wie CATL, Reorient, Inovance und JST treibt WHES Innovationen im Bereich Energiespeicherung voran.
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Bundesministerin Reiche zu Besuch bei Tesvolt
Bundesministerin Reiche zu Besuch bei Tesvolt
Tesvolt warnt: Unsicherheit bei Netzentgelten bremst Speicherinvestitionen
Wittenberg, 2. März 2026 – Bei einem Unternehmer-Roundtable am Standort der Tesvolt AG haben heute 52 Unternehmen aus der Region mit Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche über zentrale wirtschafts- und energiepolitische Herausforderungen diskutiert. Auch Sachsen-Anhalts ehemaliger Ministerpräsident Reiner Haseloff, sein Nachfolger Sven Schulze und Nico Elsner, CDU-Landtagskandidat, nahmen an der Diskussion teil. Für Tesvolt stand dabei die Zukunft der Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicherprojekte im Mittelpunkt. Davon hinge wesentlich ab, ob in den kommenden zehn Jahren die privatwirtschaftlich geplanten 200 Milliarden Euro tatsächlich in Energiespeicherprojekte investiert würden. Zudem machte Tesvolt deutlich, wie wichtig hohe Sicherheitsstandards bei kritischer Energieinfrastruktur sind und forderte eine verbindliche Whitelist für vertrauenswürdige Länder im europäischen Binnenmarkt.
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/bundesministerin-reiche-im-austausch-mit-52-unternehmen-in-wittenberg.html
Netzentgeltbefreiung für Speicher durch Fonds erhalten
„Wenn die Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher in Frage gestellt wird, trifft das eine Branche, die für die stabile Energieversorgung in Deutschland systemrelevant ist. Schon die aktuelle politische Diskussion führt zu einer erheblichen Verunsicherung bei Banken, Projektierern und Investoren“, sagte Daniel Hannemann, CEO und Co-Founder von Tesvolt. „Wir brauchen jetzt klare und verlässliche Rahmenbedingungen, damit Investitionen in Speicherprojekte nicht ausgebremst werden. Speicher entlasten das Netz – sie dürfen deshalb nicht durch zusätzliche Netzentgelte bestraft werden.“
Hannemann schlug vor, netzbezogene Infrastrukturkosten nicht über zusätzliche Belastungen für Speicherprojekte zu finanzieren, sondern aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes. Das würde dem Systemnutzen von Speichern gerecht und den Ausbau der Speicherinfrastruktur unterstützen.
Privatwirtschaft plante Investitionen von 200 Milliarden Euro in Energiespeicher
Nach Angaben des Bundesverbands Energiespeicher Systeme (BVES) plant die Branche in den kommenden zehn Jahren privatwirtschaftliche Investitionen von mehr als 200 Milliarden Euro in Energiespeicher – ohne Subventionen oder Zuschüsse. Tesvolt betonte außerdem die wirtschaftliche Rolle von Speichern für den Standort Deutschland: Energiespeicher helfen, Stromspitzen aus erneuerbaren Energien aufzunehmen und zeitlich verschoben bereitzustellen. Dadurch wird das Stromsystem effizienter, das Netz entlastet und die Grundlage für wettbewerbsfähigere Energiekosten in Industrie und Mittelstand gestärkt.
Speicherbranche wichtig für Sachsen-Anhalt
Ministerpräsident Sven Schulze: „Sachsen-Anhalt ist Energiestandort – und wir wollen Technologiestandort bleiben. Unternehmen wie Tesvolt zeigen hier in unserer Region, dass Zukunft nicht verwaltet, sondern entwickelt und produziert wird. Genau das ist die Stärke Ostdeutschlands: Wir packen an, wir denken industriell, wir setzen Innovation in konkrete Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze um. Batteriespeicher sichern unser Stromsystem und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie – gerade hier bei uns im Osten. Wenn privat Milliarden investiert werden sollen, dann braucht es klare und verlässliche Rahmenbedingungen. Planungssicherheit ist kein Detail, sondern die Grundlage dafür, dass Investitionen in Sachsen-Anhalt stattfinden und nicht anderswo. Nur so bleiben wir Treiber der industriellen Transformation – und sichern Wachstum und Arbeitsplätze in unserer Heimat.“
Cybersicherheit und europäische Standards
Ein weiterer Punkt des Austauschs war die Cybersicherheit im Energiesystem.
„Cybersicherheit ist bei Batteriespeichern eine Frage der nationalen und europäischen Versorgungssicherheit. Wer Zugriff auf Systeme und Updates hat, hat Zugriff auf kritische Energieinfrastruktur. Deshalb brauchen wir im europäischen Binnenmarkt eine verbindliche Whitelist für Unternehmen aus vertrauenswürdigen Ländern und die klare Regel, dass Softwareupdates für kritische Speicher- und Energieanlagen nur von ihnen kommen dürfen“, erklärte Simon Schandert, CTO und Co-Founder von Tesvolt. „Der richtige Weg ist ein konsequentes Made in Europe bei intelligenter Steuerungssoftware für Batteriespeicher.“
Europäische Industriepolitik unterstützt den Kurs
Auch der Industrial Accelerator Act (IAA), ein derzeit auf EU-Ebene vorbereiteter Gesetzesrahmen im Kontext des Clean Industrial Deal, weist mit geplanten Resilienz- und „Made in Europe“-Kriterien für strategische Technologien in eine ähnliche Richtung.
Über Tesvolt
Die Tesvolt AG ist ein deutscher Anbieter und Systemintegrator von Batteriespeichersystemen für Gewerbe, Industrie und Utility-Scale-Anwendungen. Das Unternehmen entwickelt eigene Steuerungssoftware und kombiniert sie mit geprüfter Speicherhardware führender Hersteller zu leistungsfähigen Gesamtsystemen. Tesvolt begleitet seine Installationspartner sowie Stadtwerke entlang des gesamten Projektlebenszyklus – von Planung und Bau über Betrieb und Monitoring bis zur Stromvermarktung. Über die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy können Speichersysteme bereits ab 50 kW Leistung am Energiehandel teilnehmen.
Zur Unternehmensgruppe gehört außerdem das Joint Venture Tesvolt Ocean GmbH, das Batteriespeicherlösungen für maritime Anwendungen entwickelt. Tesvolt wurde 2014 gegründet und hat weltweit mehr als 6.000 Speicherprojekte realisiert.
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Tesvolt stellt cybersicheren Großspeicher mit One-Stop-Shop für Stadtwerke vor
Tesvolt stellt cybersicheren Großspeicher mit One-Stop-Shop für Stadtwerke vor
Neuer 5-MWh-Speichercontainer Tallon für Co-Location-Projekte und Batterieparks
Wittenberg, 28.1.2026 – Tesvolt, ein führender Anbieter von Batteriespeichersystemen, Projektierer und Stromvermarkter, präsentiert seinen neuen 5 MWh-Speichercontainer Tallon vom 10. bis 12.2. auf der Energieleitmesse E-world in Essen. Der Großspeicher macht Batterieparks und Co-Location-Speicherprojekte durch eine besondere Batterieparksteuerung und europäische Wechselrichter sicherer gegen Cyberangriffe. Stadtwerke erhalten vom Speicher über Planung, Installation, Betrieb und Monitoring, Services bis zur Stromvermarktung alles aus einer Hand.
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-stellt-cybersicheren-grossspeicher-mit-one-stop-shop-fuer-stadtwerke-vor.html
Mehr Cybersicherheit durch spezielle Batterieparksteuerung
„Viele Batteriecontainer unterscheiden sich heute kaum noch voneinander und fast alle kommen aus Asien. Wir kaufen sie auch dort, suchen solide, leistungsfähige Speicher aus – und machen dann etwas anders als viele andere: wir integrieren unsere eigene Batterieparksteuerung, die für eine deutlich höhere Sicherheit gegenüber Cyberangriffen sorgt“, erklärt Simon Schandert, CTO und Co-Founder von Tesvolt. „In diese Steuerung sind über mehrere Jahre die Erfahrungen aus vielen Batterieparkprojekten eingeflossen.“
Alle Datenverbindungen des Batterieparkreglers Tesvolt Energy Controller EZA pro L über das Internet erfolgen zum Beispiel ausschließlich über spezifische VPN-Tunnel, die Manipulationen von außen abhalten. Zusätzlich sind Datenverbindungen nach außen nur als Einbahnstraße ausgelegt und der Anlagencontroller ist durch eine spezielle Hardware vor direkten Zugriffen aus dem Internet geschützt.
Europäische Wechselrichter gegen Cyberangriffe
„Die Europäische Kommission denkt aktuell darüber nach, Hersteller von chinesischen Wechselrichtern vom europäischen Markt auszuschließen, um kritische Infrastruktur besser vor Cyberbedrohungen zu schützen“, berichtet Schandert weiter. „Wir sehen die konkrete Gefahr durch Wechselrichter mancher Hersteller schon lange, unsere Speicher sind deshalb mit europäischen Wechselrichtern kompatibel. Der Tallon funktioniert z.B. mit einem deutschen Wechselrichter von SMA und einem spanischen Wechselrichter von Power Electronics.“
Bisher einzigartig: One-Stop-Shop-Modell für Stadtwerke
„Was bisher keiner sonst auf dem Energiespeichermarkt anbietet: wir stellen Stadtwerken nicht nur den Batteriecontainer hin, sondern begleiten sie auf dem gesamten Weg zum wirtschaftlichen Batteriepark, auch beim Betrieb. Das klingt gar nicht so besonders, aber das macht bisher niemand sonst“, berichtet Sebastian Jänig, Leiter des Bereichs Großspeicherprojekte bei Tesvolt. „Konkret bedeutet das: wir bieten von uns geprüfte Batteriecontainer mit eigener Software an, ebenso wie die Projektplanung, Installation, Betrieb, Monitoring und die Vermarktung des Stroms. Alle Bausteine sind aufeinander abgestimmt und alles läuft digital. Und wenn der digitale Support mal nicht ausreicht, unterstützen unsere Technikexperten vor Ort.“
Mit seiner Tochter Tesvolt Energy bietet das Unternehmen außerdem auch die Vermarktung des Stroms an der Börse an. Tesvolt Energy arbeitet hierzu mit drei der besten Trader Deutschlands zusammen und bringt sie in einen Wettbewerb untereinander, um noch höhere Erlöse für ihre Stadtwerks- und Gewerbekunden zu erzielen.
Großspeicher Tallon für mehr Projektflexibilität
Der Speichercontainer Tallon sorgt dank seines modularen Konzepts für mehr Flexibilität bei Planung, Betrieb und späterer Erweiterung des Speichersystems: Kunden können zwischen ein, zwei oder mehreren DC-Abgängen pro Container wählen und so die Batteriespeicher flexibel auf mehrere Wechselrichter verteilen. Dadurch kann die Speicherkapazität optimal an die gewünschte Leistung angepasst werden, was Lade- und Entladevorgänge effizienter macht. Außerdem kann die Speicherkapazität so auch nachträglich noch erweitert werden.
Dank ihrer sehr hohen Brandschutzsicherheit dürfen Tallon-Großspeicher im Abstand von nur 10 cm zueinander aufgestellt werden. Die Batteriemodule nutzen die schwermetallfreie LFP-Technologie. Wegen seiner hohen Lebensdauer gibt Tesvolt für den Tallon eine überdurchschnittlich lange Garantie von 15 Jahren, marktüblich sind zehn Jahre Garantie.
Tesvolt auf der E-world in Essen
Halle 5, Stand H136
Über Tesvolt
Die Tesvolt AG ist ein führender deutscher Anbieter von Batteriespeichersystemen für Gewerbe, Industrie und große Energieprojekte. Als Systemintegrator verbindet das Unternehmen eigene Technologieentwicklung mit umfassenden Services – von Planung und Umsetzung bis zur Vermarktung von Strom aus Speichern durch die Tesvolt-Tochter Tesvolt Energy. Dabei ist Tesvolt bisher das einzige Unternehmen auf dem Markt, das Stromspeicher, Projektierung und Stromvermarktung aus einer Hand anbietet.
Tesvolt wurde 2014 gegründet. Zur Unternehmensgruppe zählen die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy GmbH, die Gewerbe und Industrie den gewinnbringenden Handel mit Energie ermöglicht sowie das Joint-Venture Tesvolt Ocean GmbH, das die Schifffahrt mit hochleistungsfähigen Batteriespeicherlösungen für die anspruchsvollen Bedingungen auf See ausstattet.
http://www.tesvolt-projects.com/
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Feldtests erfolgreich: Tesvolt Gewerbespeicher erzielen hohe Erlöse im Energiehandel
Feldtests erfolgreich: Tesvolt Gewerbespeicher erzielen hohe Erlöse im Energiehandel
Virtuelles Speicherkraftwerk von Tesvolt Energy wächst
Wittenberg, 25.11.2025 – Der neue Gewerbespeicher Tesvolt Forton hat sich im Feld bewährt. Das melden der Batteriespeicheranbieter Tesvolt und das Tochterunternehmen Tesvolt Energy. Über mehrere Monate wurde der Outdoorspeicher in zehn verschiedenen Kundenprojekten getestet. Die Batteriesysteme, die rein für den Energiehandel genutzt werden, erwirtschaften bereits monatliche Erlöse im vier- bis fünfstelligen Bereich. Auch bei den klassischen Anwendungen wie Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenkappung hat sich der Tesvolt Forton im Feld bewiesen.
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/feldtests-erfolgreich-energiehandel-mit-neuem-tesvolt-gewerbespeicher.html
Lessons learned
„Feldtests sind superwichtig – besonders, wenn man Batteriespeicher für den Energiehandel nutzt. Denn damit steigt der Anspruch an Hard- und Software und an den technischen Support“, berichtet Leonard Friese, Produktmanager bei Tesvolt. „Wir haben in den Feldtests einiges gelernt. Anfangs gab es noch mehrere technische Hürden, dann kam es nur noch ab und an zu kleineren Problemen – und schließlich kam der Moment, ab dem alles dauerhaft reibungslos lief.“
Frühe Abstimmung mit Netzbetreibern wichtig
„Die Feldtestphase hat uns geholfen, die neuen Projektabläufe und internen Prozesse zu optimieren. Anfangs dauerte es z.B. mehrere Tage, bis wir zusammen mit den Tradern ein neues Speicherprojekt digital in unser virtuelles Kraftwerk integrieren konnten. Nun sind es nur noch ein paar Handgriffe, die meistens in einem halben Tag erledigt sind“, erzählt Juri von Wilcken, Produktmanager bei Tesvolt Energy. Das Start-up bündelt Gewerbespeicher zu einem virtuellen Kraftwerk, damit auch kleinere Batteriesysteme am Energiehandel an der Strombörse teilnehmen können. „Wir haben auch gelernt, wie wichtig es ist, schon in der Projektanbahnungsphase in den Austausch mit den zuständigen Netzbetreibern zu gehen, damit sich der Vermarktungsstart nicht unnötig verzögert.“
Speicher im Energiehandel erwirtschaften hohe Erlöse
„Durch den Energiehandel herrscht in der Speicherbranche derzeit Goldgräber-Stimmung. Ich wollte das aber erstmal ausprobieren, bevor ich den Forton und das Geschäftsmodell an meine Kunden verkaufe. Jetzt weiß ich: es funktioniert. Die Speicher laufen reibungslos und erwirtschaften die prognostizierten Erlöse. Damit haben sie sich in voraussichtlich fünf bis sechs Jahren amortisiert“, sagt Johannes Mitterreiter, Geschäftsführer des Elektromeisterbetriebs Reichbrandstätter aus dem bayerischen Chiemgau. „Ich habe vier Fortons auf dem Firmengelände stehen. Wenn Kunden ihn sehen und ich ihnen die Erlöse zeige, wollen sie auch ein Stück vom Kuchen abhaben, also beim Energiehandel mitmachen.“
Bislang hatten Betreiber von Gewerbespeichern kaum eine Chance, einen Trader zu finden, der ihre kleineren Speicherkapazitäten an der Strombörse handelt. Tesvolt Energy bringt diese Speicher gebündelt ans Netz und lässt ihre Kapazität durch drei der renommiertesten Trader Deutschlands vermarkten. Dabei bringt das Start-up die Energiehändler in einen Wettbewerb untereinander. Für Kunden bedeutet das besonders hohe Erlöse und weniger Risiko. Teilnehmen kann jeder mit einem Netzanschluss ab 50 kW Leistung und einem Batteriespeicher ab 50 kW.
15 Jahre Performance-Garantie
„So wirtschaftlich wie beim Energiehandel konnte ein Gewerbespeicher noch nie betrieben werden. Technisch geht das nur mit einem Batteriespeicher, der sehr belastbar ist, also über viele Jahre mehrmals am Tag be- und entladen werden kann“, erklärt Simon Schandert, CTO und Co-Founder von Tesvolt. „Die intelligente Software von Tesvolt Energy sorgt dafür, dass der Speicher so erlösbringend wie möglich, aber so schonend wie nötig betrieben wird.“
Virtuelles Speicherkraftwerk wächst
„Seit die Feldtests abgeschlossen sind, bekommen wir noch mehr Bestellungen von Kunden, die mit dem Forton am Energiehandel teilnehmen wollen. Wir onboarden daher immer mehr Speicher in unser virtuelles Kraftwerk“, so von Wilcken weiter. „Zwei Drittel aller Bestellenden will Fortons fürs Trading nutzen, ein Drittel für die klassischen Anwendungen wie Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenkappung – auch das ist nach wie vor lukrativ.“
Über Tesvolt
Die Tesvolt AG ist ein führender europäischer Komplettanbieter von innovativen Energiespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie. Tesvolt treibt die Energiewende voran und ermöglicht Betrieben die freie und dezentrale Nutzung von Energie sowie den erlösstarken Handel mit Strom. Fortschrittliche Batteriespeichertechnologie verbindet das Unternehmen mit intelligenter Software und einer flexiblen Handelsstrategie – für sehr hohe Wirtschaftlichkeit und Datensicherheit ‚Made in Germany‘. Am Hauptstandort in Lutherstadt Wittenberg fertigt Tesvolt die Gewerbespeicherlösungen in Serie in ihrer CO2-neutralen Gigafactory.
Tesvolt wurde 2014 gegründet. Zur Unternehmensgruppe zählen die Tochtergesellschaft Tesvolt Energy GmbH, die für Gewerbe und Industrie den gewinnbringenden Energiehandel möglich macht, sowie das Joint-Venture Tesvolt Ocean GmbH, das die Schifffahrt mit hochleistungsfähigen Batteriespeicherlösungen für die anspruchsvollen Bedingungen auf See ausstattet.
Über Tesvolt Energy
Die Tesvolt Energy GmbH ist ein Software-Start-up mit Sitz in Berlin. Die intelligente Tesvolt Energy Software ermöglicht Batteriespeichern bereits ab 50 kW den Front-of-the-Meter-Energiehandel mit sehr hohen Erlösen bei langer Lebensdauer. Als 100%ige Tochter der Tesvolt AG profitiert das Unternehmen auch von der Batteriespeicherexpertise des Mutterunternehmens und von ihrer Erfahrung im Projektgeschäft.
Zusammen mit Tesvolt bietet Tesvolt Energy seinen Kunden alles aus einer Hand: leistungsfähige Batteriespeicher, Installation und Wartung über zertifizierte Fachpartner sowie Energiehandel.
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Erstes E-Seilbaggerschiff fährt mit TESVOLT OCEAN Batterien
Erstes E-Seilbaggerschiff fährt mit TESVOLT OCEAN Batterien
Arbeitsschiff rüstet um und fährt emissionsfrei
Lübeck, Sliedrecht, 19.11.2025 – In den Niederlanden fährt das erste emissionsfreie Seilbaggerschiff. Es wird vollständig mit Akkus von TESVOLT OCEAN betrieben, die über Wasserstoff-Brennstoffzellen geladen werden. Das Schiff gehört dem Wasserbauunternehmen Van den Herik und wurde von der unabhängigen Green Award Foundation als besonders zukunftsfähiges Projekt mit dem Green Award Gold ausgezeichnet. Denn es ist gelungen, das Arbeitsschiff „Prins 6“ trotz seines hohen Energiebedarfs und zunächst fehlender Ladeinfrastruktur zum Zero-Emission-Schiff „Prins ZEs“ umzubauen und dadurch große Mengen an CO2 einzusparen.
Pressebilder: https://www.tesvolt-ocean.com/de/presse/erstes-e-seilbaggerschiff-faehrt-mit-tesvolt-ocean-batterien.html
Arbeitsschiff mit großem Energiebedarf
Als Arbeitsschiff benötigt die Prins ZEs viel Energie und muss täglich weite Strecken zurücklegen. Die verbauten Batteriespeicher der Produktserie Kaptein Compass Core haben deshalb eine große Speicherkapazität von knapp 2 MWh. Sind sie komplett entladen, können sie über Nacht innerhalb von 12 Stunden durch das Brennstoffzellenaggregat vollständig geladen werden – danach kann die Prins ZEs einen ganzen Arbeitstag elektrisch fahren und arbeiten.
Ladegeschwindigkeit und Platzbedarf waren entscheidend
„Wir brauchten Batterien, die in kurzer Zeit viel Energie laden können und wenig Platz an Bord brauchen“, berichtet Isolde Struijk, Geschäftsführerin Van den Herik in Sliedrecht nahe Rotterdam. „Wenn der Kran seine Arbeit beginnt, entstehen hohe Lastspitzen. Da war es auch wichtig, dass das Batteriesystem besonders robust ist und stabil weiterläuft.“
Starke Leichtgewichte für Retrofit
„Wir haben unsere Kaptein Compass Core Batteriemodule so konzipiert, dass Schiffe möglichst einfach E-Antriebe nachrüsten können“, erklärt Michael Miebach, Key Account Manager bei TESVOLT OCEAN. „Trotz ihres geringen Gewichts haben die Module eine sehr hohe Energiedichte: Für die nahezu 2 MWh Gesamtspeicherkapazität war nur eine Fläche von etwa 0,6 auf 3,6 Meter bei einer Gesamthöhe von ca. 1,8 Metern nötig. Wir freuen uns riesig, dass die Prins ZEs mit unserem Batteriesystem unterwegs ist.“
Das Batteriesystem Kaptein Compass Core ist zudem so gebaut, dass eine Kühlung durch die Umgebungsluft ausreicht – das vereinfacht die Installation und sorgt für geringere Wartungskosten.
Wasserstoff-Minikraftwerk
Da es entlang der Wasserwege noch keine Ladeinfrastruktur gibt, hat Van den Herik eigenständig ein kompaktes Wasserstoff-Brennstoffzellenaggregat entwickelt. Es misst nur 3 x 2,6 x 2,5 Meter und kann dennoch 3.600 kWh Strom pro Tag erzeugen und liefern. Damit ließe sich – zusammen mit einem Batteriespeichersystem – ein Wohnviertel mit ca. 400 Haushalten dauerhaft mit Strom versorgen. Das Aggregat steht an Land, neben einem Anhänger mit Wasserstofftanks. Der Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in Strom umgewandelt und dann an die Akkus an Bord abgegeben.
Vorreiter im Wasserbau
Auch die niederländische Behörde Rijkswaterstaat, die für Bau und Unterhalt von Straßen und Wasserwegen zuständig ist, lobte die Prins ZEs als Vorreiterprojekt.
Roger Mol, Leiter Nachhaltigkeit und Beschaffung, Rijkswaterstaat: „Projekte wie die Prins ZEs zeigen, dass Dekarbonisierung im Wasserbau möglich ist, wenn Staat und Wirtschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ Rijkswaterstaat unterstützt sogenannte „Kopläuferprojekte“ – Initiativen, in denen gemeinsam mit der Industrie neue nachhaltige Lösungen praktisch umgesetzt werden. Von Seiten der Wirtschaft arbeiteten Van den Herik, TESVOLT OCEAN, der Systemintegrator Verhoef elektrotechniek und die Werft Koimann Marine Group eng zusammen.
Über TESVOLT OCEAN
TESVOLT OCEAN mit Sitz in Lübeck entwickelt hochleistungsfähige Batteriespeicherlösungen, die speziell für die anspruchsvollen Bedingungen auf See konzipiert sind. Die Batteriesysteme Navigator, Compass Core und Compass decken unterschiedliche Bedürfnisse ab – vom Hochleistungsantrieb bis zur nachträglichen Schiffs-Elektrifizierung bei sehr begrenztem Bauraum. Mit ihren innovativen Produkten und Services setzt TESVOLT OCEAN neue Maßstäbe in der maritimen Energieversorgung Europas.
TESVOLT OCEAN gehört zur TESVOLT Gruppe. Die TESVOLT AG ist seit über 10 Jahren auf Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie spezialisiert und wurde bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet.
Über Van den Herik
Van den Herik ist ein Wasserbauunternehmen mit Sitz in Sliedrecht nahe Rotterdam. Der Firmengründer Jan van den Herik half bereits beim Wiederaufbau vieler Kaianlagen und Ufer nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Heute bietet das Familienunternehmen zusammen mit einer Reihe von Schwesterunternehmen im In- und Ausland vielseitige Lösungen für Ufer und Gewässer an. Dabei legt der Wasserbauer einen besonderen Fokus auf nachhaltige Projekte und sucht immer wieder nach besonders innovativen Wegen.
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TESVOLT OCEAN Batteriesystem erhält Zulassung für die Schifffahrt
TESVOLT OCEAN Batteriesystem erhält Zulassung für die Schifffahrt
RINA-Typgenehmigung für Kaptein Compass Core Batterie bestätigt Marktreife
Lübeck, 17.9.2025 – Das Batteriesystem „Kaptein NMC Compass Core“ des Lübecker Herstellers TESVOLT OCEAN wurde durch die multinationale Ingenieurberatungs-, Inspektions- und Zertifizierungsgruppe RINA für die Binnen- und Seeschifffahrt zugelassen. Die Batterie hat alle Funktions- und Stresstests erfolgreich bestanden und ihre Sicherheit sowie Robustheit unter Beweis gestellt. Der Compass Core wurde als E-Antrieb speziell für kleinere Schiffe entwickelt und eignet sich auch für den nachträglichen Einbau in Schiffen, die sehr wenig Platz an Bord haben. Mit nur 5,9 kg pro kWh ist das Batteriemodul deutlich leichter als marktübliche Batterien in der Schifffahrt und lädt zudem besonders schnell. Der Compass Core wurde für Schiffsprojekte optimiert, bei denen das Budget sehr limitiert ist.
Pressebilder: https://www.tesvolt-ocean.com/de/presse/tesvolt-ocean-batteriesystem-erhaelt-zulassung-fuer-die-schifffahrt.html
Besonders sicher durch modulintegrierte Schutzmechanismen
„Das Batteriemodul Kaptein Compass Core hat alle RINA-Tests für die Typgenehmigungszertifizierung von Lithium-Batteriesystemen bestanden“, berichtet Patrizio Di Francesco, North Europe Special Projects Manager und Leitender Ingenieur bei RINA Deutschland in Hamburg. „Die Schutzkonzepte von TESVOLT OCEAN sind durchdacht integriert und leisten einen wichtigen Beitrag zur Systemsicherheit an Bord. Bei kritischen Temperaturen der Batterie greift ein mehrstufiges Schutzsystem. Das Batteriemodul hat sich auch als äußerst robust erwiesen.“
Lädt sehr schnell und ist besonders leicht
„Die RINA hat hohe Standards und arbeitet für über 100 Flaggenbehörden weltweit, ist also sehr erfahren in der technischen Überprüfung von Schiffskomponenten. Umso mehr freuen wir uns, dass der Kaptein Compass Core die Zulassung für die Binnen- und Seeschifffahrt durch die RINA erhalten hat und ab sofort quasi in See stechen kann“, sagt Frank Richter, Portfolio Manager bei TESVOLT OCEAN. „Tatsächlich ist der Bedarf nach passenden, sicheren Batteriesystemen für saubere Schiffsantriebe sehr groß, weil immer mehr Häfen Schiffen ohne sauberen Antrieb die Einfahrt nicht mehr erlauben. Es gibt zwar etliche Batteriesysteme auf dem Markt, aber sie sind alle schwerer als der Kaptein Compass Core und laden meistens sehr langsam.“ Der Kaptein Compass Core bietet mit 4 C die höchste C-Rate, die es in der maritimen Industrie bislang gibt.
Optimiert für Schiffe mit wenig Platz
Die Compass Core Batteriemodule können – wie auch die anderen Batteriemodule von TESVOLT OCEAN – einzeln und in jedem Winkel im Schiff montiert werden. Mit ihren 60,5 cm Länge und einer Höhe von 14,9 cm passen sie in nahezu jede Nische. Auch auf dem Boden können die vibrationsfesten Batteriemodule verlegt und anschließend betreten werden. Dank ihres geringen Gewichts lassen sich die Compass Core Batteriemodule von zwei Personen tragen und so – ohne Kran – in schwer zugänglichen Schiffsbereichen installieren. Für das Batteriesystem reicht außerdem eine Kühlung durch die Umgebungsluft aus – auch das vereinfacht die Installation und sorgt für geringere Wartungskosten.
Über TESVOLT OCEAN
TESVOLT OCEAN mit Sitz in Lübeck entwickelt hochleistungsfähige Batteriespeicherlösungen, die speziell für die anspruchsvollen Bedingungen auf See konzipiert sind. Die Batteriesysteme Navigator, Compass Core und Compass decken unterschiedliche Bedürfnisse ab – vom Hochleistungsantrieb bis zur nachträglichen Schiffs-Elektrifizierung bei sehr begrenztem Bauraum. Mit ihren innovativen Produkten und Services setzt TESVOLT OCEAN neue Maßstäbe in der maritimen Energieversorgung Europas.
TESVOLT OCEAN gehört zur TESVOLT Gruppe. Die TESVOLT AG ist seit über 10 Jahren auf Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie spezialisiert und wurde bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet.
Über RINA
RINA, ein führendes Zertifizierungs- und Ingenieurunternehmen, bietet eine breite Palette von Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Schifffahrt, Infrastruktur und Mobilität, Zertifizierung, Industrie und Immobilien. RINA arbeitet im Auftrag von 122 Flaggenbehörden und zählt zu den leistungsstärksten Klassifizierungsgesellschaften weltweit. Sie begleitet die Schifffahrt auch dabei, die von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO festgelegten Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen.
Mit einem Umsatz von 915 Millionen Euro im Jahr 2024, 6.200 Mitarbeitern und 200 Niederlassungen in 70 Ländern weltweit ist RINA Mitglied wichtiger internationaler Organisationen und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung neuer gesetzlicher Standards.
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Wachstumsimpuls für TESVOLT-Tochter: Stercom gewinnt strategischen Investor
Wachstumsimpuls für TESVOLT-Tochter: Stercom gewinnt strategischen Investor
Zapi-Group übernimmt Mehrheit am Ladeinfrastruktur- und Speicher-Spezialisten Stercom
Lutherstadt Wittenberg, Weyarn, 6.8.2025 – Der Ladeinfrastruktur- und Speicher-Spezialist Stercom hat einen weiteren strategischen Investor gewonnen: Die Zapi-Group, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Elektrifizierung, übernimmt die Mehrheit an der Tesvolt-Tochter. Durch diese strategische Partnerschaft sichert sich Stercom wichtige Wachstumsimpulse für seinen Standort Weyarn, die Technologieentwicklung und die internationale Geschäftstätigkeit insbesondere im Bereich der e-Mobilität. Stercom gehört zu den führenden Anbietern von Onboard-Ladegeräten für industrielle Nutzfahrzeuge und mobile Systeme.
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Investment wichtig für Wirtschaftsstandort
„Die E-Mobility im Nutzfahrzeugsektor ist ein gigantischer Wachstumsmarkt. Unsere Onboard-Ladegeräte ermöglichen das bidirektionale Laden und zählen technologisch zu den Vorreitern“, so Robert Sterff, CEO und Gründer von Stercom. „Mit Hilfe von Zapi gehen wir nun den nächsten Wachstumsschritt.“
Die entstehenden Synergien innerhalb der Zapi-Gruppe stärken die Bereiche Einkauf, Entwicklung sowie den Vertrieb und Service bei Stercom. Darüber hinaus kann das Unternehmen neue Marktsegmente erschließen und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
„Durch die Zusammenarbeit mit dem starken globalen Investor Zapi kann Stercom innovative Technologien direkt aus seinem Standort südlich von München heraus weiterentwickeln und so seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit ‚Made in Germany‘ leisten. Das ist ein wichtiger Aspekt für Tesvolt als Technologieunternehmen aus Wittenberg“, ergänzt Daniel Hannemann, Vorstandsvorsitzender der Tesvolt AG.
Tesvolt hält weiterhin einen Anteil an Stercom und wird auch zukünftig eng mit dem Team rund um die Gründer zusammenarbeiten.
Führende Onboard-Charger-Technologie von Stercom
Der OBC V2X von Stercom Power Solutions ist ein innovativer Onboard-Charger der neuesten Generation, der es E-Fahrzeugen ermöglicht, nicht nur zu laden, sondern auch als Energiequelle zu fungieren. Dank des einzigartigen Features Universal ‚Grid Compatibilty‘ nicht nur in Europa, sondern weltweit.
Der innovative bidirektionale Lader verbindet Fahrzeuge mit dem Stromnetz, Gebäuden sowie anderen Geräten und Fahrzeugen. Damit bietet er nicht nur Flexibilität für Nutzer, sondern hat auch das Potenzial, das Stromnetz zu stabilisieren und den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu fördern
Über Tesvolt
Die TESVOLT AG ist einer der Innovations- und Marktführer für gewerbliche und industrielle Energiespeicherlösungen in Deutschland und Europa. Mit seinen Produkten ermöglicht es TESVOLT Unternehmen, ihre Energieabhängigkeit zu beenden und die Energiewende mitzugestalten. Das agile Unternehmen produziert intelligente Lithium-Stromspeicher in den Leistungsklassen 10 Kilowattstunden bis mehrere Megawattstunden – mit TÜV-zertifizierter Sicherheit und in höchster Qualität. TESVOLT fertigt seine Gewerbespeicherlösungen in Serie in der eigenen CO2neutralen Gigafactory in Lutherstadt Wittenberg und liefert sie in alle Welt.
Über Stercom
Stercom wurde 2014 von Robert Sterff zusammen mit Rudi Pauls und Martin Kutschker mit dem Anspruch gegründet, durch Innovation und Know How seinen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten. Heute beschäftigt das Unternehmen 55 Mitarbeiter und ist anerkannter Innovationsführer für Leistungselektronik, insbesondere Ladegeräte aber auch Batteriemanagement und Sonderspeichertechnologien in Europa.
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Großspeicher warten lange auf Netzanschluss, kleinere Speicher nicht
Großspeicher warten lange auf Netzanschluss, kleinere Speicher nicht
Verbundkraftwerk aus vielen kleinen Gewerbespeichern macht Stromnetz flexibler
Berlin, Wittenberg, 7.7.2025 – Verteilnetzbetreiber erhalten sehr viele Anträge, die für Großspeicher den Anschluss ans Mittel- und Hochspannungsnetz erbitten. Das geben u.a. Bayerns größter Verteilnetzbetreiber Bayernwerk und die Mitnetz Strom bekannt. Wegen nötiger Netzausbaumaßnahmen beträgt die Wartezeit für die Antragsteller meist mindestens fünf Jahre. Das Start-up TESVOLT ENERGY hat eine Lösung gefunden, die Speicherkapazitäten trotzdem schnell ans Netz bringt. Es bietet Gewerbe und Industrie – die meist bereits über einen ausreichend großen Anschluss ans Niederspannungsnetz verfügen – den bisher fehlenden Anreiz, mit kleineren Stromspeichern ab einer Größe von 100 kWh ans Netz zu gehen.
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Flut von Anträgen für Netzanschlüsse von Großspeichern
„Aktuell bricht die Zahl der Antragsteller, die Großspeicher ans Netz bringen wollen, nicht ab und nimmt weiter zu. Damit geht es uns nicht anders als den anderen großen Verteilnetzbetreibern“, berichtet Stephan Kilz, Leiter Erzeugungsanlagen Individualkunden bei Mitnetz Strom, einem der größten Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland. „Mit Batteriespeichern mehr Flexibilität ans Netz zu bringen, ist wichtig. Dafür sind aber meist Netzausbaumaßnahmen nötig, so dass es oft mehrere Jahre dauert, bis ein neuer Großspeicher oder Batteriepark ans Netz gehen kann.“
Auch Bayernwerk Netz, Bayerns größter Netzbetreiber, meldet aktuell auf seiner Homepage die sehr hohe Zahl an Anschlussanfragen für Großspeicher. Für das Mittel- und Hochspannungsnetz seien die Netzanschlusskapazitäten bereits so weit ausgeschöpft, dass ein Netzanschluss für Speicher ab einer Leistung von über 300 kW erst nach fünf Jahren oder noch später möglich sei.
Bisher fehlte Anreiz für kleinere Batteriespeicher, ans Netz zu gehen
„Wir brauchen dringend viel mehr Speicherkapazität im Stromnetz, damit die erneuerbaren Energielieferanten bei starker Sonneneinstrahlung und starkem Wind nicht abgeregelt werden müssen. Statt irrsinnig viele neue Gaskraftwerke zu bauen, um das Stromnetz flexibler zu machen, sollten wir auf klimafreundliche Lösungen setzen“, sagt Sebastian Kratz, Geschäftsführer von TESVOLT ENERGY. „Gewerbe- und Industrieunternehmen haben ein enormes Potenzial, mit Batteriespeichern die dringend benötigten Flexibilitäten ans Netz zu bringen. Bisher hatten sie neben den großen Batteriepark-Betreibern aber keine Chance, einen guten Trader zu finden, der ihre kleinen Speicherkapazitäten an der Börse handelt. Sie waren also vom Energiehandel ausgeschlossen.“
Verbund von kleineren Speichern macht lukrativen Energiehandel möglich
TESVOLT ENERGY ermöglicht Gewerbe und Industrie erstmals, lukrativ im Bereich Front-of-the-Meter am Energiehandel teilzunehmen. Das Unternehmen nimmt Batteriespeicher ab einer Größe von 100 kWh in einen Pool auf. Viele kleinere Speicher bilden so im Verbund ein virtuelles Kraftwerk, dessen Kapazität von den renommierten Tradern Enspired, Entrix und The Mobility House gehandelt wird. Voraussetzung ist, dass Gewerbebetriebe über einen Netzanschlusspunkt mit mindestens 50 kW Leistung verfügen. Die Planung, Installation und Wartung der Batteriespeicher vor Ort übernehmen von TESVOLT geschulte und zertifizierte Fachpartner.
Bisher einzigartig: Trader-Wettbewerb für höhere Erlöse
„Wir bringen unsere Trader in einen Wettbewerb untereinander. Der Energiehändler, der mit seinen Trades die höchsten Erlöse bei schonendster Fahrweise des Speichers erzielt, darf die meisten Batteriesysteme in unserem Pool bewirtschaften“, erklärt Anshoo Pandey, die zusammen mit Sebastian Kratz das neue Unternehmen leitet. „Dieses Geschäftsmodell ist bisher einzigartig am Markt. So erzielen wir für unsere Kunden höhere Erlöse.“ Für die schonende Bewirtschaftung der Batteriespeicher sorgt eine von TESVOLT ENERGY entwickelte Software. TESVOLT Speicher, die diese Software nutzen, erhalten daher auch eine Performance-Garantie von 15 Jahren. Das liegt weit über den marktüblichen Performance-Garantien.
Zusammenarbeit mit Netzbetreibern
„Wir sind auch bereit, auf Anforderungen von Netzbetreibern einzugehen und Speicher netzneutral oder zu bestimmten Zeiten auch netzdienlich zu betreiben – also z.B. keinen Strom aus den Speichern ins Netz einzuspeisen, wenn die Erneuerbaren gerade sehr viel Strom liefern. Oder eben auch einen Stromüberschuss aus dem Netz über unsere Speicher aufzufangen“, sagt Kratz. „Über unsere Software und Redispatch-Schnittstelle können wir das technisch schon heute verwirklichen und sprechen auch bereits mit verschiedenen Netzbetreibern über konkrete Zeiträume und Beschränkungen bei der Be- und Entladung unserer Batteriespeicher. Denn uns alle treibt das Ziel an, möglichst viel erneuerbaren Strom ins Netz zu bekommen. Klimaschutz ist kein Luxusgut, das wir uns jetzt gerade nicht leisten können. In der aktuellen politischen Debatte um Gas und andere fossile Energieträger wird gerne verdrängt, dass die Klimawandelfolgekosten enorm sind.“
Über TESVOLT ENERGY
Die TESVOLT ENERGY GmbH ist ein Software-Start-up mit Sitz in Berlin. Die intelligente TESVOLT ENERGY Software ermöglicht Batteriespeichern bereits ab 100 kWh den Front-of-the-Meter-Energiehandel mit sehr hohen Erlösen bei langer Lebensdauer. Als 100%ige Tochter der TESVOLT AG profitiert das Unternehmen auch von der Batteriespeicherexpertise des Mutterunternehmens und von ihrer Erfahrung im Projektgeschäft.
Zusammen mit TESVOLT bietet TESVOLT ENERGY seinen Kunden alles aus einer Hand: leistungsfähige Batteriespeicher, Installation und Wartung über zertifizierte Fachpartner sowie Energiehandel.
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TESVOLT OCEAN erweitert Batteriesystem-Portfolio für saubere Schifffahrt
TESVOLT OCEAN erweitert Batteriesystem-Portfolio für saubere Schifffahrt
Aussteller auf Electric & Hybrid Marine Expo Europe 2025
Lübeck, Amsterdam 16.6.2025 – TESVOLT OCEAN, Hersteller von leistungsstarken Batteriespeicherlösungen für die Binnen- und Seeschifffahrt, erweitert sein Produktportfolio. Auf der Messe Electric & Hybrid in Amsterdam stellt das deutsch-norwegische Unternehmen vom 24. bis 26.6. erstmals seine beiden neuen Batteriesysteme „Kaptein NMC Compass“ und „Kaptein NMC Compass Core“ vor. Der Compass ist besonders leicht und kompakt. Ebenso kompakt ist der Compass Core, er ist aber zusätzlich für preissensible Projekte optimiert. Damit ergänzt der Hersteller seine Kaptein-Serie, die letzten Herbst mit dem sehr leistungsstarken „Kaptein NMC Navigator“ an den Start ging. Dank ihrer disruptiven Technologie zeichnen sich alle drei Speicherlösungen durch weitere Alleinstellungsmerkmale aus.
Pressebilder: https://www.tesvolt-ocean.com/de/presse/tesvolt-ocean-erweitert-batteriesystem-portfolio-fuer-saubere-schifffahrt.html
Optimiert für kleinere Schiffe und Retrofit
„Wir entwickeln unsere Batteriesysteme kontinuierlich weiter – auf Basis des Kundenfeedbacks und der Anforderungen aus der Praxis“, erklärt Kilian Hoffmann, CCO bei TESVOLT OCEAN. „Gemeinsam decken Navigator, Compass Core und Compass unterschiedliche Bedürfnisse ab – vom Hochleistungsantrieb bis zur nachträglichen Schiffs-Elektrifizierung bei sehr begrenztem Bauraum.“ Die neuen Speicherlösungen passen mit ihren 60,5 cm Länge und 14,9 cm Höhe in nahezu jede Nische eines Schiffes. Und sie seien mit 5 bzw. 5,9 kg pro kWh deutlich leichter als andere marktübliche Batterien, die ein Gewicht von mindestens 7 kg pro kWh hätten.
Die neuen Batteriemodule Compass und Compass Core können – wie auch die Batteriemodule des Navigators – einzeln und in jedem Winkel im Schiff montiert werden. Auch auf dem Boden können die vibrationsfesten Batteriemodule verlegt und anschließend betreten werden. Dank ihres geringen Gewichts von 75 bzw. 86 kg lassen sich die Batteriemodule von zwei Personen tragen und so auch in schwer zugänglichen Schiffsbereichen installieren. Ein Kran ist bei der Installation daher nicht nötig. Das Batteriesystem ist so gebaut, dass eine Kühlung durch die Umgebungsluft ausreicht – auch das vereinfacht die Installation und sorgt für geringere Wartungskosten.
Schnelles Laden mit 4 C
„Vielen Schiffsbesitzern sind die Ladezeiten marktüblicher Batterien zu lang. Die meisten für die Schifffahrt zugelassenen Batterien haben nicht einmal eine kontinuierliche C-Rate von 2 C“, berichtet Kent Thoresen, CTO von TESVOLT OCEAN. „Unsere gesamte Kaptein-Serie bietet mit 4 C die höchste kontinuierliche C-Rate, die es in der maritimen Industrie bislang gibt. Das bedeutet für Schiffsbesitzer deutlich kürzere Ladezeiten und somit weniger Standzeiten im Hafen. Das ist wichtig, denn nur ein fahrendes Schiff verdient Geld.“
Compass Core für besonders preissensible Projekte
Der Compass Core wurde für Schiffsprojekte entwickelt, bei denen das Budget besonders limitiert ist. Mit seinen 5,9 kg pro kWh ist er etwas schwerer als die Modelle Compass und Navigator, aber entsprechend preisgünstiger. Das Batteriesystem soll im 3. Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.
Compass für besonders gewichtssensible Projekte
„Der Compass ist mit seinen 5 kg pro kWh unser absoluter Lightweight Hero. Er eignet sich also für alle Schiffsprojekte, bei denen das Gewicht des Batteriesystems eine besonders große Rolle spielt“, so Hoffmann weiter. „Die höchste Leistung und damit die größte Reichweite hat dagegen nach wie vor der Navigator.“ Der Compass soll Anfang des kommenden Jahres verfügbar sein.
Großer Bedarf nach E-Antrieben spürbar
„Der Bedarf nach durchdachten Batteriesystemen für saubere Schiffsantriebe ist riesig, das wurde auch auf der Maritime Industry Messe in Gorinchem sehr deutlich“, so Michael Miebach, Key Account Manager bei TESVOLT OCEAN. Das sei nicht verwunderlich, da immer mehr Häfen Schiffen ohne sauberen Antrieb die Einfahrt nicht mehr erlaubten. „Wir haben wieder gemerkt, dass unsere Kaptein-Serie echte Lösungen für eine ganze Reihe von Problemen bietet, die Betreiber beim Antrieb ihrer Schiffe derzeit haben.“
Electric & Hybrid Marine Expo Europe 2025
Auf der Electric & Hybrid, der führenden Messe für maritime Elektrifizierung, stellt TESVOLT OCEAN seine Produktneuheiten vor.
Messestand: Halle 8, Stand 8020
Über TESVOLT OCEAN
TESVOLT OCEAN ist ein Joint Venture der beiden maritimen Industrieexperten TESVOLT Maritime Solutions aus Deutschland und Ocean Batteries aus Norwegen. Das Unternehmen mit Sitz in Lübeck entwickelt hochleistungsfähige Batteriespeicherlösungen, die speziell für die anspruchsvollen Bedingungen auf See konzipiert sind. Mit ihren innovativen Produkten und Services setzt TESVOLT OCEAN neue Maßstäbe in der maritimen Energieversorgung Europas.
TESVOLT OCEAN gehört zur TESVOLT Gruppe. Die TESVOLT AG ist seit 10 Jahren auf Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie spezialisiert und wurde bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet. Das Start-up TESVOLT Energy gehört ebenso zur TESVOLT Gruppe.
www.tesvolt-ocean.com
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TESVOLT und Samsung kooperieren für cybersichere Batterieanlagen für Stadtwerke
TESVOLT und Samsung kooperieren für cybersichere Batterieanlagen für Stadtwerke
Lutherstadt Wittenberg, Seoul, 3.6.2025 – TESVOLT, ein führender europäischer Komplettanbieter von innovativen Energiespeicherlösungen für Stadtwerke und Gewerbe, arbeitet mit Samsung SDI zusammen. Gemeinsam bieten sie Stadtwerken einen besonders sicheren Batteriecontainer der neuesten Generation und eine Rundum-Projektbetreuung vor Ort an. Datenserver in Deutschland und KRITIS-fähige Software sollen die neue Batteriespeicherlösung effektiv gegen Cyberangriffe schützen. Außerdem sorgt ein weltweit einzigartiges Brandunterdrückungssystem für eine sichere Investition. Der neue Batteriecontainer SBB 1.5 mit 5,26 MWh Speicherkapazität wird mit verschiedenen europäischen Wechselrichtern kompatibel sein und kommt mit außergewöhnlichen Performance- und Garantieleistungen auf den Markt. Mit der neuen Speicherlösung können Stadtwerke auch sehr sicher Netzdienstleistungen erbringen und am Energiehandel teilnehmen.
TESVOLT und Samsung kooperieren für cybersichere Batterieanlagen für Stadtwerke (von links): Hyunwook Kim (VP, Global ESS Sales Leader von Samsung SDI), Simon Schandert (CTO und Co-Gründer von TESVOLT), Daniel Hannemann (CEO und Co-Gründer von TESVOLT), JongSuk Lee (VP, Stellvertretender Geschäftsführer der Samsung SDI Europe GmbH) © TESVOLT AG
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-und-samsung-kooperieren-fuer-cybersichere-batterieanlagen-fuer-stadtwerke.html
Cybersicherheit für Stadtwerke wichtiger denn je
„Gerade bei größeren Batterieanlagen besteht die Gefahr, dass sie – z.B. wegen politischen Konflikten – aus anderen Ländern heraus einfach abgestellt werden. Umso wichtiger ist es derzeit, dass die Stromspeicher unserer Energieversorger möglichst sicher gegen Cyberangriffe sind“, erklärt Daniel Hannemann, CEO und Co-Gründer von TESVOLT. „Unsere intelligente Batteriesteuerung ist so konzipiert, dass sie Cybersicherheit unterstützt.“ Auch das Speichern der Anlagendaten auf Servern an deutschen Standorten sorge für eine höhere Sicherheit gegen Cyberangriffe.
Partner vor Ort für geringe Ausfallzeiten
„Wir hören immer wieder von Stadtwerken und EPCs, dass sie bei technischen Problemen von chinesischen Herstellern allein gelassen werden. Je länger aber die Batterieanlagen ausfallen, desto größer ist der finanzielle Verlust für die Betreiber“, berichtet Sebastian Jänig, Key Account Manager für Energieversorger bei TESVOLT Projects. „Wir bieten Stadtwerken dagegen alles aus einer Hand: einen besonders leistungsfähigen Großspeicher und unser Experten-Team für Großprojekte, das die Batterieparks nicht nur errichtet, sondern auch bis auf Zellebene überwacht, wartet und bei Problemen an der Seite des Stadtwerks vor Ort ist.“ Das führe, zusammen mit der eigens entwickelten Anlagensteuerung TESVOLT Energy Controller Pro samt integriertem EZA-Regler, dazu, dass Batterieparks besonders rentabel betrieben würden und die Ausfallzeiten sehr gering seien.
Großspeicheranlagen sicherer und wirtschaftlicher machen
„Samsung hat mit Abstand am meisten Erfahrung mit Großspeicherprojekten auf dem Markt. Das sieht man auch an den Batteriespeichern: sie passen wirklich zu den Bedürfnissen der Anlagenbetreiber“, so Jänig weiter. „Samsung bietet beispielsweise eine einzigartige Lösung zur Verhinderung von Batteriebränden an. Sein EDI-System, kurz für Enhanced Direct Injection System, ist ein aktives Anti-Propagationssystem, das eine Überhitzung auf Zellebene erkennt und sie automatisch stoppt, indem es ein Kühlmittel in das betroffene Batteriemodul injiziert.“ Samsung verwendet außerdem besonders langlebige und leistungsfähige NCA-Zellen. Sehr leise Kühlaggregate führen zu einer geringen Lärmentwicklung von nur 65 Dezibel db (A).
„Einen herausragenden Stromspeicher zu liefern, reicht heute nicht mehr aus. Um eine gute Rentabilität über die gesamte Lebensdauer zu erzielen, ist es wichtig, dass die Großspeicher möglichst geringe Ausfallzeiten haben“, berichtet Dirk Kaisers, ESS Director bei Samsung SDI. TESVOLT schaut mit seinem intelligenten EZA-Regler tief in die Speichersysteme hinein, bis auf Zellebene und steuert sie entsprechend gewinnbringend. Das sorgt dafür, dass die Großspeicheranlagen sicherer und wirtschaftlicher sind als die meisten anderen.
Außergewöhnliche Garantien
Der neue SBB 1.5 Batteriecontainer wird mit bis zu 20 Jahren Garantieleistung und einer flexiblen Performancegarantie auf den Markt kommen. Der Round-Trip-Wirkungsgrad ist garantiert höher als 95 % und die jährliche Verfügbarkeitsgarantie liegt bei mindestens 97 %.
„Die Projekt-Vorlaufzeiten liegen meist bei rund einem Jahr. Daher kann der SBB 1.5 ab sofort bestellt werden, ausgeliefert wird dann im 2. Quartal des kommenden Jahres“, erklärt Hannemann.
Über TESVOLT
Die TESVOLT AG ist ein führender europäischer Komplettanbieter von innovativen Energiespeicherlösungen für Stadtwerke, Gewerbe und Industrie. TESVOLT treibt die Energiewende voran und ermöglicht die dezentrale Nutzung von Energie sowie den erlösstarken, datensicheren Handel mit Strom.
TESVOLT Projects ist ein Full-Service-Anbieter und übernimmt alle Schritte von der Projektplanung über den Bau und Betrieb der Großspeicheranlagen. Mit tiefem Speicher-Know-how und Erfahrung in kommunalen Projekten steht das Expertenteam Stadtwerken vor Ort zur Seite.
TESVOLT wurde 2014 gegründet. Zur Unternehmensgruppe zählen die Tochtergesellschaft TESVOLT Energy GmbH, die für Gewerbe und Industrie den gewinnbringenden Energiehandel möglich macht, sowie das Joint-Venture TESVOLT OCEAN GmbH, das die Schifffahrt mit hochleistungsfähigen Batteriespeicherlösungen für die anspruchsvollen Bedingungen auf See ausstattet.
www.tesvolt-projects.com
Über Samsung SDI
Seit seiner Gründung 1970 in Südkorea hat sich Samsung SDI zu einem globalen Innovationsführer für umfassende Lösungen im Bereich wiederaufladbarer Batterien und Materialien entwickelt. Mit seiner hochmodernen Super-Gap-Technologie und fortschrittlichen Materialien entwickelt und fertigt das Unternehmen Batterien für Elektrofahrzeuge, Energiespeichersysteme und IT-Geräte sowie elektronische Materialien, die in Halbleitern und Displays verwendet werden.
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