Somaliland: Solarstrom und Microgrid-Intelligenz für städtisches Stromnetz
PRESSEMITTEILUNG
Somaliland: Solarstrom und Microgrid-Intelligenz für städtisches Stromnetz
DHYBRID-Technologie erhöht Versorgungssicherheit von Berbera-Stadt und Hafen
Gauting (Deutschland)/Berbera (Somaliland), 22. Juni 2021. Das stadtweite Stromnetz von Berbera samt dem größten Hafen der Region wird ab April 2021 mit Microgrid-Technologie von DHYBRID überwacht und gesteuert. Im Netz des Energieversorgers Berbera Electricity Company (BEC) wurden dazu zwei Solaranlagen mit insgesamt 8 Megawatt Leistung, ein Lithium-Ionen-Stromspeicher-System mit einer Kapazität von 2 Megawattstunden und drei moderne Dieselgeneratoren kombiniert. Dadurch konnte BEC den Stromtarif in Berbera senken, der nun der niedrigste in Somaliland und auf der Somali-Halbinsel insgesamt ist.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.dhybrid.de/de/presse-artikel/somaliland-solarstrom-und-microgrid-intelligenz-fuer-staedtisches-stromnetz
DHYBRID konnte den umfangreichen Ausbau trotz der anhaltenden Pandemie und den weitreichenden logistischen Herausforderungen mit Hilfe internationaler Partnerteams und einer ferngesteuerten Inbetriebnahme realisieren.
Hohe Energiepreise und immer mehr Solaranlagen
Somalia und die Republik Somaliland zählen zu den Ländern mit den weltweit höchsten Energiepreisen. Isolierte Stadtnetze mit Dieselgeneratoren prägen das Energiesystem. Gleichzeitig wächst der Bedarf an elektrischer Energie durch den rapiden Ausbau der Infrastruktur. So soll der Hafen von Berbera den Warenfluss nach Äthiopien mit seinen über 100 Millionen Einwohnern verbessern und wird derzeit für nahezu eine halbe Milliarde Dollar ausgebaut. Zudem verfügt Berbera über eigene Flughäfen, die ebenfalls von BEC mit Energie versorgt werden.
Um die Energieversorgung zu verbessern, werden in Somaliland immer mehr Photovoltaik-Kraftwerke zusätzlich zu vorhandenen Generatoren errichtet. Dieser Wandel stellt die Netze vor große Herausforderungen: „Unterschiedliche Erzeuger im Netz müssen laufend koordiniert werden, besonders wenn erneuerbare Energien im Spiel sind. Sonst sind Probleme bei der Netzfrequenz und Spannung vorprogrammiert und die verfügbare Leistung kann gar nicht erst ausgeschöpft werden“, erläutert Benedikt Böhm von DHYBRID. „Allein auf die installierte Solarleistung zu schauen reicht deswegen nicht aus, ein gutes Netzmanagement ist essenziell.“
Universal Power Platform koordiniert dezentrale Erzeuger
„Die Anforderung war klar: Berbera benötigte eine skalierbare Energieversorgung, die wir zentral überwachen und managen können und das möglichst kurzfristig. Beides ist DHYBRID mit der Universal Power Platform gelungen, Stromqualität und Leistungsfähigkeit des Netzes sind sofort nach der Inbetriebnahme spürbar gestiegen“, sagt Ibrahim Yaqub, CEO von BEC. So hat sich der Leistungsfaktor des gesamten Stadtnetzes von Berbera um 20 Prozent erhöht. Dadurch wurde die Verteilung deutlich belastbarer und die Stromerzeugung wesentlich effizienter. Zusätzlich ist Berbera durch den Ausstieg aus der Verwendung großer Mengen an Dieselkraftstoff nun die größte Stadt in Somaliland, die mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Darüber hinaus betreibt die Stadt inzwischen das größte Batteriespeichersystem des Landes.
BEC setzt die technologieoffene Universal Power Platform (UPP) von DHYBRID als Prozessleitsystem ein und überwacht sein Energienetz mit dem SCADA-System der Microgrid-Spezialisten aus Deutschland. Der Begriff SCADA steht für Supervisory Control And Data Acquisition und beschreibt computergestützte Systeme zur Überwachung von technischen Anlagen.
Der Lithium-Ionen-Speicher von DHYBRID kann sowohl netzparallel als auch netzbildend betrieben werden. In diesem Betriebsmodus schließt er im Verbund mit der UPP Netzinstabilitäten und -störungen nahezu vollständig aus, die unter anderem durch den zunehmenden Energiebedarf ausgelöst werden.
Das Projekt in Somaliland nutzt als eines der ersten weltweit das patentierte Maximum Inverter Power Tracking (MIPT) von DHYBRID, mit dem der Solarstrom-Anteil in Microgrids gesteigert wird.
Über DHYBRID
DHYBRID ist ein spezialisierter, internationaler Lösungsanbieter von erneuerbaren und hybriden Energiesystemen für Inseln, Industrie und Versorgungsunternehmen mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen und individuelle Steuerungssysteme für hybride Energieprojekte an. DHYBRID kombiniert die konventionelle Energieversorgung durch Dieselgeneratoren oder instabile Versorgungsnetze mit erneuerbaren Energiesystemen und Speichertechnologien – perfekt gesteuert und umfassend visualisiert.
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Marja Anacker
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MAIL m.anacker@dhybrid.de
DHYBRID realisiert vernetzte Microgrids auf 26 Inseln der Malediven
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DHYBRID realisiert vernetzte Microgrids auf 26 Inseln der Malediven
Zentrale Überwachung durch gemeinsames SCADA-System
Gauting/Male (Malediven), 8. Juni 2021. Die Microgrid-Experten von DHYBRID haben auf insgesamt 26 Inseln im Shaviyani- und im Noonu-Atoll der Malediven Microgrids realisiert und sie mit einem zentralen Monitoring- und Steuerungssystem (SCADA) ausgestattet. Das vom Umweltministerium der Maldiven und dem Climate Investment Fund getragene Projekt soll die CO2-Emissionen und die Kosten der Energieerzeugung auf den abgelegenen Inseln erheblich senken. Die installierte Solarleistung beträgt 2,65 Megawatt (MWp), die Kapazität der eingesetzten Batteriespeicher rund 3,2 MW.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.dhybrid.de/de/presse-artikel/dhybrid-realisiert-vernetzte-microgrids-auf-26-inseln-der-malediven
Die solare Ergänzung der bestehenden Microgrids auf den beiden Atollen ist Teil des Projektes POISED (Preparing Outer Island Sustainable Electricity Development), in dessen Rahmen die äußeren Atolle und Inseln sowie die Region um die Hauptinsel Male eine nachhaltige Energieversorgung erhalten.
Ziel: hohe Strompreise und Emissionen senken
Die Malediven erzeugen fast ihren gesamten Strom aus importiertem Diesel. Die Ausgaben für Energieimporte machten 2016 rund 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Die Transporte zu den entlegenen Inseln und Atollen im Süden erhöhen die Stromkosten dort zusätzlich. Mit 30 bis 70 US-Cent pro Kilowattstunde gehören die Strompreise auf den Malediven zu den höchsten in ganz Südasien. Hinzu kommen die Emissionen der Dieselaggregate in Form von CO2, Schadstoffen und Lärm. Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher reduzieren die Laufzeiten der Dieselgeneratoren deutlich.
Die Besonderheit der von DHYBRID realisierten Microgrids liegt dabei im zentralen Energiemanagementsystem, der Universal Power Platform (UPP). Sie steuert alle Energieflüsse im Netz dynamisch, vom Batteriewechselrichter bis zum Dieselgenerator. Dazu misst sie kontinuierlich die Netz- und Speicherparameter sowie die Lastgänge und gibt wann immer möglich der Solarenergie den Vorrang. Nur wenn Photovoltaikanlage und Speicher gemeinsam nicht genügend Strom liefern können, springt das Dieselaggregat an.
Die Vorteile der neuen Microgrids machen sich direkt bemerkbar: Auf der Insel Fohdoo liefert eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt rund 30 Prozent des Stroms und spart so jährlich rund 35.000 Liter Diesel. „Den größten Teil des Tages steht der Generator jetzt still“, sagt Abdulla Nashith, Director des Green Energy Departments von Fenaka Corporation Limited, dem staatlichen Energieversorger, der für die meisten der südlichen Atolle zuständig ist.
Zentrale Überwachung aller 26 Inseln
Gesteuert und überwacht werden die neuen Microgrids über die Leitwarte des Energieversorgers am Fenaka-Hauptsitz in der maledivischen Hauptstadt Male. Für die zentrale Überwachung aller 26 Inseln kommt ein von DHYBRID entwickeltes SCADA-System zum Einsatz. Der Zugriff erfolgt sicher verschlüsselt über eine VPN-Verbindung. „Dank des zentralen SCADA-Systems können wir von Male aus in Echtzeit die Energieerzeugung und andere Parameter auf den Inseln überwachen. So können wir im Falle von Problemen schnell reagieren”, ergänzt Nashith. In den kommenden Jahren sind noch weitere Solar-Diesel-Hybridnetze auf 69 weiteren Inseln geplant. Auch sie sollen an das zentrale SCADA-System angebunden werden.
Neben der Lieferung der Komponenten und der Anbindung des Systems hat DHYBRID auch die lokalen Betreiber geschult. „DHYBRID verfügt mit weltweit über 70 Projekten über einen großen Erfahrungsschatz. Dazu nutzen die meisten Microgrids auf den Malediven unsere Technologie. Dieses Wissen geben wir im Rahmen der Schulungen an unsere Partner weiter, damit ihre Anlagen möglichst effizient und fehlerfrei funktionieren“, sagt Benedikt Böhm, CEO von DHYBRID.
Über DHYBRID
DHYBRID ist ein spezialisierter, internationaler Lösungsanbieter von erneuerbaren und hybriden Energiesystemen für Inseln, Industrie und Versorgungsunternehmen mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen und individuelle Steuerungssysteme für hybride Energieprojekte an. DHYBRID kombiniert die konventionelle Energieversorgung durch Dieselgeneratoren oder instabile Versorgungsnetze mit erneuerbaren Energiesystemen und Speichertechnologien – perfekt gesteuert und umfassend visualisiert.
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KATEK steigert Marktanteil bei Heimspeicher-Wechselrichtern
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KATEK steigert Marktanteil bei Heimspeicher-Wechselrichtern
Memmingen, 18.05.2021 – Der führende Elektronikdienstleister KATEK hat seinen Marktanteil für Heimspeicher-Wechselrichter ausgebaut: Im Jahr 2020 verfügten rund 30 Prozent aller in Deutschland verkauften Speicher mit einer Leistung von bis zu 10 kW über einen KATEK-Wechselrichter.
„Mit diesem Marktanteil sind wir einer der deutschlandweit führenden Wechselrichter-Anbieter für das Heimspeicher-Segment. Dieser Erfolg steht auch für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Entwicklung und Fertigung im Allgäu“, so Werner Gut, Bereichsleiter Solar und Energie bei KATEK.
Das Unternehmen beliefert verschiedene führende Speicheranbieter mit einphasigen und dreiphasigen Wechselrichtern für Hochvolt- und Niedervoltsysteme. Neben den OEM-Komponenten entwickelt und produziert KATEK am Standort Memmingen Wechselrichter der Marke „Steca – A KATEK Brand“.
Technologieplattform ermöglicht flexible Auslegung
„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer Wechselrichter ist die zentrale Technologieplattform, die allen Geräten zugrunde liegt“, erläutert Werner Gut. Die Plattform erlaubt durch ihre besondere Topologie eine komplett gehäuseunabhängige Kühlung und damit besonders hohe Freiheitsgrade im Produktdesign. Zusätzlich erreichen Wechselrichter mit der Steca-Coolcept-Technologie konstante Spitzenwirkungsgrade im gesamten Temperaturbereich.
Weitere Vorteile ergeben sich durch die Nutzung gemeinsamer, erprobter Baugruppen für unterschiedliche Wechselrichter. Das ermöglicht ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis für Anwender, da Produktion und Qualitätskontrolle gezielt für diese Baugruppen optimiert werden können. Wird eine Baugruppe weiterentwickelt, kommen die Verbesserungen automatisch allen Geräten zugute. Zudem ist es durch das Plattformkonzept möglich, neue Gerätefunktionen besonders einfach zu ergänzen: sie werden nach Bedarf angedockt.
Neue Produkte für dieses Jahr geplant
Bereits im Januar dieses Jahres hatte bei KATEK eine neue Entwicklungsabteilung für Hybridwechselrichter ihre Arbeit aufgenommen. Das Team entwickelt unter anderem Energiemanagement-Funktionen, Lösungen für Hochvolt-Stromspeicher sowie weitere Zukunftstechnologien für Wohngebäude. „Mit unserem Entwicklungsteam werden wir noch dieses Jahr neue Lösungen und Produkte auf den Markt bringen und so unsere Führungsposition stärken“, ergänzt Gut.
Über KATEK
KATEK ist eine international tätige Unternehmensgruppe und gehört zu den führenden Elektronikdienstleistern Europas. Mit ihren rund 2.400 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland und Osteuropa erzielt die KATEK Gruppe einen Umsatz von circa 350 Millionen Euro. Das Leistungsspektrum deckt den gesamten Lebenszyklus elektronischer Baugruppen und Geräte von der Entwicklung über das Material- und Projektmanagement, die Produktion, Prüftechnik und Logistik bis hin zum After-Sales-Service ab.
Seit 2019 ist Steca eine Produktmarke der KATEK. Die Division entwickelt und produziert High-End Leistungselektronik für Netzwechselrichter und Energiespeicher sowie Regelungstechnik für Photovoltaikanlagen und Brennstoffzellensysteme. Mit einer Geschichte, die 40 Jahre zurückreicht, gehört sie zu den Pionieren der erneuerbaren Energien-Industrie in Deutschland. Die langjährige Fertigungs- und Engineering-Kompetenz sorgt für Produkte, die sich durch hohe Qualität und ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen. Die Produktionsstätten befinden sich in Memmingen (Hauptsitz), Düsseldorf und dem bulgarischen Saedinenie.
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Zukunftsweisende Stromversorgung für Verkehrsmanagementzentrale und Autobahnmeisterei
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Zukunftsweisende Stromversorgung für Verkehrsmanagementzentrale und Autobahnmeisterei
ASFINAG, DHYBRID und K.E.M. MONTAGE implementieren erneuerbares und ausfallsicheres Microgrid
München/Klagenfurt, 10.3.2021 – Die österreichische Autobahngesellschaft ASFINAG mit ihrem langjährigen Servicepartner und Generalunternehmer K.E.M. MONTAGE und die deutschen Microgrid-Spezialisten von DHYBRID haben gemeinsam eine zukunftsweisende Stromversorgung für eine der wichtigsten Verkehrsmanagementzentralen und Autobahnmeistereien (ABM) Österreichs realisiert. Dafür ist auf dem Gelände der ABM Klagenfurt ein sogenanntes „hybrides Microgrid“ entstanden. Es beliefert den gesamten Standort auch bei Ausfällen des öffentlichen Netzes unterbrechungsfrei mit erneuerbarer Energie. Die ABM Klagenfurt ist unter anderem für Überwachung und Wartung verschiedener Alpentunnel und der vielbefahrenen Tauernautobahn zuständig.
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Projekt ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der ASFINAG
Die Versorgung der Autobahnmeisterei in Klagenfurt mit Solarenergie ist Teil des ASFINAG-Vorhabens, schrittweise alle Standorte des Unternehmens mit grünem Strom zu versorgen. Der Energiespeicher sorgt dabei dafür, dass tagsüber erzeugte Solarenergie auch nachts oder bei einem Netzausfall genutzt werden kann. Diese unterbrechungsfreie Stromversorgung war bisher nur mit hohem technischen Zusatzaufwand machbar. Dabei sorgt gerade sie dafür, dass Tunnel und Autobahnabschnitte auch bei einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes nahtlos weiter überwacht werden können.
„Das Microgrid der ABM Klagenfurt zeigt, dass erneuerbare Energien und eine zuverlässige Energieversorgung Hand in Hand gehen, wenn die technologischen Weichen richtig gestellt werden. Damit ist das neue Energiesystem nicht nur ein Leuchtturmprojekt, sondern auch ein echtes Plus für die Sicherheit der Autofahrer“, so Christoph Lang, Abteilungsleiter Erneuerbare Energie & E-Mobilität bei K.E.M. MONTAGE, dem Generalunternehmer für die Errichtung des neuen Stromsystems.
Sichere Energieversorgung mit dem hybriden Inselnetz
Als „hybride Inselnetze“ oder „hybride Microgrids“ werden lokale Stromnetze bezeichnet, die mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind. Jedoch können sie sich bei Bedarf davon abtrennen und eigenständig versorgen, meist mit Hilfe eines Batteriespeichers und einer speziellen Elektronik.
Das hybride Inselnetz der ABM Klagenfurt kombiniert eine 220 kWp Photovoltaikanlage und einen 522 kWh-Lithium-Ionen Stromspeicher. Das Energiemanagementsystem „Universal-Power-Plattform“ (UPP) von DHYBRID steuert und überwacht dabei alle Parameter der Energieversorgung. Fällt das öffentliche Netz aus, übernimmt der Batteriespeicher mithilfe der UPP nahtlos die Versorgung des Inselnetzes.
Kehrt die Versorgung durch das öffentliche Netz zurück, misst die UPP die nötigen Parameter und sorgt für die unterbrechungsfreie Rücksynchronisierung in den Netzparallelbetrieb. Im Batteriebetrieb regelt die UPP zudem das Lastmanagement von drei angeschlossenen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge der ASFINAG mit bis zu 70 kW Leistung. Ist die Kapazität des Energiespeichers bei einem anhaltenden Stromausfall ausgeschöpft, schaltet die UPP vollautomatisiert einen Back-up Dieselgenerator ein.
Entwickelt hat DHYBRID seine Microgrid-Technologie ursprünglich für den Einsatz im außereuropäischen Ausland, wo beispielsweise auf Inseln häufig keine zuverlässige und stabile Energieversorgung vorhanden ist. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien und den steigenden Bedarf an maßgeschneiderten Energiespeicherlösungen realisiert DHYBRID Microgrids aber immer häufiger auch in Europa.
Über DHYBRID
DHYBRID ist ein spezialisierter, internationaler Lösungsanbieter von erneuerbaren und hybriden Energiesystemen für Inseln, Industrie und Versorgungsunternehmen mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen und individuelle Steuerungssysteme für hybride Energieprojekte an. DHYBRID kombiniert die konventionelle Energieversorgung durch Dieselgeneratoren oder instabile Versorgungsnetze mit erneuerbaren Energiesystemen und Speichertechnologien – perfekt gesteuert und umfassend visualisiert.
https://www.asfinag.at/
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https://www.kem-montage.at/
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Tesvolt stellt neuen Stromspeicher fürs Gewerbe vor
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Tesvolt stellt neuen Stromspeicher fürs Gewerbe vor
Wittenberg, 1.3.2021 – Tesvolt stellt seine neue Batteriespeicherlösung vor, die erstmals über ein eigenes Energiemanagement-System (EMS) und einen integrierten Industriewechselrichter verfügt. Der TS-I HV 80 ist darauf getrimmt, durch intelligente Funktionen eine besonders hohe Stromkostenersparnis zu erzielen. Die neue Power Quality Technologie sorgt für eine hohe Stromqualität, die die Lebensdauer von Maschinen in Gewerbe und Industrie verlängert. Auch Ersatzstrom liefert der neue Speicher zuverlässig. Installateure können sich jetzt zu Schulungs-Webinaren anmelden.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-stellt-neuen-stromspeicher-fuers-gewerbe-vor.html
„Wir haben unser gebündeltes Know-How in diesen neuen Speicher gesteckt. Unser Ziel war es, einen echten Alleskönner zu entwickeln“, berichtet Simon Schandert, Gründer und Technischer Geschäftsführer bei Tesvolt. „Tatsächlich ist der TS-I HV 80 an Vielseitigkeit kaum zu überbieten. Er hat so ziemlich jede Funktion, die man sich wünschen kann und schöpft dadurch auch das Potenzial, Stromkosten zu sparen, noch stärker aus.“
Für jede Anwendung geeignet
Der TS-I HV 80 kappt Lastspitzen dank registrierender Lastgangmessung noch effizienter, optimiert den Eigenverbrauch und liefert Ersatzstrom. Er funktioniert Off- und On-Grid sowie im Inselbetrieb, ist schwarzstartfähig und reagiert auf Leistungsanforderung aus dem Netz innerhalb von Millisekunden. Auch als Ladeinfrastruktur für E-Autos ist der neue Speicher interessant. Zudem benötigt er wenig Platz, er liefert bis zu 340 kW auf nur einem halben Quadratmeter Stellfläche.
Höhere Kostenersparnis durch EMS
„Das intergierte Energiemanagement-System ist im Prinzip das Gehirn des Speichers. Es erfasst die Energieflüsse aller Verbraucher und Erzeuger und steuert sie so effizient wie möglich – und das in Echtzeit“, erklärt Thomas Scholz, EMS Produktmanager bei Tesvolt. So können unterschiedlichste Anwendungen wie ein optimierter Eigenverbrauch und eine intelligente Lastspitzenkappung kombiniert werden – bisher musste sich der Betreiber vorab für einen der möglichen Einsatzzwecke entscheiden. „Der Speicher passt sich noch besser an die individuellen Bedürfnisse von Gewerbe und Industrie an und spart dadurch noch mehr Stromkosten.“
Das EMS besteht aus dem Tesvolt Energy Manager und dem Portal myTESWORLD. Es ist als kostenfreie Basic-Version und als kostenpflichtige Pro-Version mit Zusatzfunktionen, wie z.B. Multi-Use, verfügbar.
Power Quality Technologie
Die integrierte Power Quality Technologie sorgt für eine gute und gleichmäßige Stromqualität, d.h. sie stabilisiert Spannung und Frequenz und reduziert Schieflast, Blindleistung sowie Oberschwingungen im Stromnetz des Gewerbebetriebs. „Die verbesserte Stromqualität verlängert die Lebensdauer von Maschinen, weshalb sich der Speicher für Industrieunternehmen schnell rechnen kann“, sagt Christian Löffler, Produktmanager bei Tesvolt. „Wir erreichen das über einen aktiven Netzfilter und haben damit ein echtes Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt.“
Jederzeit vergrößerbar
„Wie unsere anderen Speicher kann auch der TS-I HV 80 noch Jahre später erweitert werden. Wer also z.B. seine Solaranlage nach zehn Jahren vergrößert, kann auch den Batteriespeicher problemlos erweitern“, so Schandert.
Der TS-I HV 80 ist erhältlich ab 76 kWh und kann modular auf mehrere MWh erweitert werden. Der integrierte 3-phasige Wechselrichter hat eine Leistung von 75 kW.
Kostenlose Pro-Version für ein Jahr
Wer den TS-I HV 80 bis zum 31.12.2021 bestellt, erhält die Funktionen der Pro-Version ein Jahr lang gratis. Danach kostet die weitere Nutzung 3 Euro pro kWh und Jahr.
Mehr zum TS-I HV 80 unter: https://www.tesvolt.com/alleskoenner
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle. Tesvolt fertigt seine Gewerbespeicherlösungen in Serie in der ersten Gigafactory für Batteriespeicher Europas am Standort Wittenberg und liefert sie in alle Welt. Über 1.500 Speicherprojekte hat das Unternehmen weltweit bereits verwirklicht.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
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Vera Neuhäuser
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Tesvolt gibt Fördermittel-Überblick für Gewerbe-Stromspeicher
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Tesvolt gibt Fördermittel-Überblick für Gewerbe-Stromspeicher
Bis zu 100.000 Euro Zuschuss für Stromspeicher fürs Gewerbe
Wittenberg, 24.2.2021 – Viele Bundesländer unterstützen Gewerbe und Industrie bei der Investition in einen Batteriespeicher. Der Speicherhersteller Tesvolt hat die Förderprogramme in einer Online-Übersicht zusammengetragen. Sie zeigt, wie hoch der Zuschuss je Bundesland derzeit ist und welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um ihn zu erhalten. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert und soll es leichter machen, Kunden zum Thema Fördergelder zu beraten. Auch die EEG-Novelle macht die Investition in einen Stromspeicher bei neuen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 300 Kilowatt Peak (kWp) besonders interessant.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-gibt-foerdermittel-ueberblick-fuer-gewerbe-stromspeicher.html
„Unsere Batteriespeicher sind so effizient und langlebig, dass sie sich auch ohne Fördergelder rechnen. Der Zuschuss ist für viele aber ein Anreiz, nicht länger mit der Investition zu warten“, berichtet Sven Huntemann, Area Manager bei Tesvolt. „Einige Bundesländer übernehmen mehr als 50.000 Euro bei den Anschaffungskosten. Oft amortisieren sich Tesvolt Speicher schon nach wenigen Jahren. Danach kann der Betreiber sich dann noch viele Jahre lang über die Ersparnis bei den Stromkosten freuen.“
Gleichzeitig setzt die EEG-Novelle Anreize, bei neuen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen 300 und 750 kWp in einen Stromspeicher zu investieren: wer überschüssigen Strom einspeisen möchte, bekommt höchstens 50 Prozent davon vergütet. Daher lohnt es sich meist, den Eigenverbrauch durch einen Batteriespeicher zu erhöhen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit einem zinsgünstigen Darlehen die Investition in Erneuerbare Energien und Batteriespeicher.
Förderhöhen variieren stark
In vielen Bundesländern können Unternehmen aktuell Fördergelder für die Investition in einen Batteriespeicher abrufen. Während Schleswig-Holstein bis zu 2.000 Euro zuzahlt, ermöglicht das Förderprogramm „Solar Invest“ in Thüringen einen Zuschuss von bis zu 100.000 Euro. Für Gewerbespeicher sind auch die Förderprogramme in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sehr attraktiv. Mit maximal 50.000 beziehungsweise 75.000 Euro beteiligen sich beide Länder an einer Investition in einen Batteriespeicher. Je mehr Kapazität der Speicher hat, desto höher fällt die Fördersumme aus. Manche Länderprogramme unterstützen finanziell auch bei der Installation der Anlage oder vergeben einen Bonus für eine Ladesäule.
Voraussetzungen für die finanzielle Unterstützung
Wer in einen Batteriespeicher investieren und dafür eine Förderung beantragen möchte, muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Die meisten Länder unterstützen die Investition in einen Batteriespeicher nur, wenn er zusammen mit einer Photovoltaikanlage installiert wird. Außerdem müssen die Größe der Solaranlage und die Kapazität des Speichers in einem guten Verhältnis zueinander stehen. In Thüringen muss der Betreiber mindestens 60 Prozent des Stroms aus der neuen Erzeugungsanlage selbst verbrauchen.
Aber auch technische Voraussetzungen der Batteriespeicher spielen bei der Förderung eine Rolle. „Niedersachsen und Bayern setzen zum Beispiel ein prognostizierbares Management für das Be- und Entladen voraus. Das kann jeder unserer Tesvolt Speicher“, sagt Sebastian Jänig, Area Manager bei Tesvolt.
Tesvolt unterstützt Handwerkspartner
„Wir unterstützen unsere Installationspartner nicht nur bei technischen Fragen, sondern auch bei Fragen zu aktuellen Fördermöglichkeiten“, erklärt Jänig. „Besonders interessant an den aktuellen Programmen ist, dass viele ausdrücklich Unternehmen und kleinere Betriebe als Antragsteller vorsehen. Die Fördergelder sind da – jetzt lohnt es sich, schnell zu sein.“
Die Online-Übersicht zu den Förderprogrammen der Bundesländer finden Sie hier:
https://www.tesvolt.com/de/service/speicherfoerderung.html
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle. Tesvolt fertigt seine Gewerbespeicherlösungen in Serie in der ersten Gigafactory für Batteriespeicher Europas am Standort Wittenberg und liefert sie in alle Welt. Über 1.500 Speicherprojekte hat das Unternehmen weltweit bereits verwirklicht.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
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Einer der größten Windparks Europas steht in den Startlöchern
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Einer der größten Windparks Europas steht in den Startlöchern
Projektierer RES beauftragt zwei Bauunternehmen für Windpark
Freiburg/Deutschland, Göteborg/Schweden, 22.2.21 – Einer der größten Windparks in Europa steht in den Startlöchern. Das Windkraftprojekt „Björnberget“ wird in Ånge in der Provinz Västernorrland in Schweden errichtet und erzeugt künftig 1,1 Terawattstunden (TWh) Strom – genug, um rund 300.000 europäische Privathaushalte zu versorgen. Für das Windprojekt verantwortlich ist das internationale Erneuerbare- Energien-Unternehmen RES. Heute hat RES die Vergabe der Bauaufträge an das skandinavische Bauunternehmen Peab und den Fundamentspezialisten SIC bekannt gegeben. Neben dem Baumanagement wird RES auch die Betriebsführung des Windparks übernehmen.
„Wir bei RES wollen dazu beitragen, dass jeder auf der Welt Zugang zu bezahlbarem grünem Strom hat. Das gigantische Projekt in Björnberget bringt uns diesem Ziel wieder ein Stück näher“, sagt Gerhard Kienzler, Geschäftsführer von RES in Deutschland. „RES zählt zu den Vorreitern auf dem europäischen Windmarkt, das Unternehmen konnte im Jahr 1992 bereits sein erstes Windprojekt entwickeln.“
60 Windräder mit modernster Technik
Der Windpark mit einer Gesamtleistung von 372 MW wird mit modernsten Komponenten gebaut. Er wird 60 Windräder mit 6,2 MW Turbinen umfassen, die den größten Rotor auf dem Onshore-Windmarkt besitzen und damit die niedrigsten Energiekosten bieten. Außerdem wird der Windpark mit der neuen Siemens Gamesa 5.X Plattform ausgestattet. Auf dem Gelände werden etwa 64 km Straßen gebaut und 130 km Kabel verlegt. In der Hochphase der Bauarbeiten werden rund 200 Menschen auf der Baustelle im Einsatz sein.
Erfahrene Baupartner
Der Windpark ist so groß, dass RES zwei Auftragnehmer benötigt, um die Arbeiten für die Realisierung des Windparks umzusetzen. Peab wird als ein führendes skandinavisches Hoch- und Tiefbauunternehmen für die Fundamente von 35 Windturbinen verantwortlich sein. Weitere 25 Fundamente wird SIC bauen, das Unternehmen bringt jahrzehntelange Erfahrung mit Turbinenfundamenten mit.
„Es ist ein spannender Zeitpunkt in der Bauphase und wir freuen uns, mit so erfahrenen lokalen Unternehmen wie Peab und SIC an diesem Projekt arbeiten zu können. Ein Windpark dieser Größe wird einen großen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung vor Ort leisten und gleichzeitig dazu beitragen, die Energiegewinnung in Schweden zu dekarbonisieren“, berichtet Matilda Afzelius, Geschäftsführerin von RES in Skandinavien.
Der Windpark Björnberget befindet sich im gemeinsamen Besitz von Enlight Renewable Energy und dem Prime Green Energy Infrastructure Fund (PGEIF) von Prime Capital, einem unabhängigen Finanzdienstleister.
Über RES
RES ist das weltweit größte unabhängige Unternehmen für Erneuerbare Energien, das in den Bereichen Onshore- und Offshore-Windkraft, Solarenergie, Energiespeicherung sowie Energieübertragung und -verteilung tätig ist. Seit fast 40 Jahren an der Spitze der Branche, hat RES mehr als 19 GW an erneuerbaren Energieprojekten weltweit realisiert und unterstützt ein operatives Anlagenportfolio von mehr als 7 GW für eine große Kundenbasis. Außerdem hat das Unternehmen über 1,5 GW an Stromabnahmeverträgen (PPAs) abgeschlossen, die den Zugang zu Energie zu möglichst niedrigen Kosten ermöglichen. RES beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter und ist in 10 Ländern aktiv.
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Grüner Strom für mehr als 13.000 Haushalte
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Grüner Strom für mehr als 13.000 Haushalte
Bau des Windparks Falkenhöhe geht weiter
Schwarzwald (Hornberg, Lauterbach, Schramberg), 3.2.21 – Der Bau des Windparks Falkenhöhe in den Landkreisen Ortenau und Rottweil geht weiter. Voraussichtlich Mitte April startet die Errichtung der drei bereits genehmigten Windenergieanlagen, spätestens ab Ende Juni sollen sie im regulären Betrieb laufen. Ein viertes Windrad soll den Windpark komplett machen. Zusammen können die vier Windenergieanlagen mehr als 13.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Das Energieunternehmen RES Deutschland GmbH mit Sitz in Vörstetten bei Freiburg baut den Windpark im Auftrag der Teckwerke Bürgerenergiegenossenschaft eG, für die Planung ist die RES-Tochter Windkraft Schonach GmbH (WKS) zuständig.
Windpark spart 28.000 Tonnen CO2 pro Jahr
Die vier Windenergieanlagen sollen mehr als 41.000 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen, was dem jährlichen Stromverbrauch von rund 13.300 Privathaushalten entspricht. Damit werden im Vergleich zum aktuellen deutschen Strom-Mix rund 28.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart.
„Wir wollen zu einer Zukunft beitragen, in der jeder Zugang zu erschwinglicher und CO2-freier Energie hat. Mit jeder realisierten Windenergieanlage kommen wir diesem Ziel ein Stück näher“, sagt Gerhard Kienzler, Geschäftsführer von RES und WKS. Der gebürtige Schonacher und Vater dreier Kinder setzt sich bereits seit 25 Jahren für die Windenergie im Schwarzwald ein. „Gleichzeitig versuchen wir, möglichst gut auf die regionalen Besonderheiten einzugehen. Denn eine Windanlage steht oft an einem Ort, der für Menschen ein Stück Heimat bedeutet. Es ist nicht immer einfach, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind. Aber wir nehmen die Bedürfnisse ernst.“
Ausgleichsmaßnahmen für Natur- und Umweltschutz
RES und WKS haben im Ausgleich für den Bau der Windenergieanlagen viel in den Natur- und Artenschutz investiert. „Wir werten derzeit zum Beispiel im Umland mehrere Flächen für Auerhuhn, Rotmilan und Wespenbussard ökologisch so auf, dass die Vögel sich dort besser entwickeln können und mehr Nahrung finden“, erklärt Sandra Zipperle, Projektleiterin bei der WKS. Außerdem werden mehrere Nestplattformen in einer Entfernung von mehr als 1,5 Kilometern angebracht, um Rotmilanen Brutmöglichkeiten abseits des Windparks anzubieten. Ein Hektar Wald wird für die Fledermaus attraktiver gestaltet und eine Waldwiese mit standortgerechtem, heimischem Laubmischwald aufgeforstet.
„Durch die umfangreichen Maßnahmen wird die Region ökologisch hochwertiger sein als vorher, das zeigt auch die Ökopunktebilanz. In Baden-Württemberg werden Eingriffe in die Natur und der Ausgleichsbedarf durch ein Ökopunktekonto bewertet. Unsere Ausgleichsmaßnahmen erreichen so eine große Verbesserung für Arten und Biotope, dass der Eingriff in die Natur durch den Windpark nicht nur ausgeglichen wird, sondern die Region am Ende mit einem deutlichen Ökopunkteüberschuss dasteht.“
Viertes Windrad macht Park komplett
Der Windpark Falkenhöhe war von Anfang an auf vier Windenergieanlagen ausgelegt. Aufgrund genehmigungsrechtlicher Herausforderungen hatte die WKS den Genehmigungsantrag für eine Windenergieanlage zurückgezogen und den Standort für das vierte Windrad nochmals angepasst. „Die vierte Windenergieanlage lässt sich in die bereits vorhandene Infrastruktur einbinden “, berichtet Zipperle. „Daher kann durch einen vergleichsweise geringen zusätzlichen Eingriff ein Drittel mehr sauberer Strom erzeugt werden.“ Das öffentliche Genehmigungsverfahren für die vierte Windenergieanlage beginnt in Kürze.
Weitere Informationen zum Windpark: https://www.wks-energy.com/project/windpark-falkenhoehe/
Über Windkraft Schonach (WKS)
Das Team der Windkraft Schonach (WKS) profitiert von über 20 Jahren Erfahrung auf dem Windmarkt in Deutschland und Frankreich. Von Pionierarbeit bei der Entwicklung von Windprojekten im Schwarzwald bis hin zur Entwicklung komplexer Windparks. Wir kennen den Windmarkt in Deutschland von Beginn an und haben unsere Projektenwicklungs-Kompetenz in herausfordernden Windprojekten mehrfach unter Beweis gestellt.
Pressekontakt
Sandra Zipperle
RES Deutschland GmbH
Telefon: 07666 9429968
Mobil: 0 151 41980933
sandra.zipperle@res-group.com
Ecocoach präsentiert herstelleroffenes E-Mobility-Lastmanagement für Wohngebäude und Unternehmen
PRESSEMITTEILUNG
Ecocoach präsentiert herstelleroffenes E-Mobility-Lastmanagement für Wohngebäude und Unternehmen
Brunnen, Schweiz, 27.01.2021 – Das Schweizer Technologieunternehmen Ecocoach bringt ein herstelleroffenes E-Mobility-Lastmanagement für Wohngebäude und Unternehmen auf den Markt. Es reduziert die Belastung von Netzanschlüssen durch Ladestationen und senkt so die Installations- und Betriebskosten erheblich. Der ecoChargingCoach basiert auf dem prämierten Gebäude-Energiemanagementsystem von Ecocoach. Das neue System kann Ladestationen verschiedener Hersteller ansteuern sowie deren Daten auswerten. Anlässlich der Markteinführung ruft Ecocoach zudem ein Supportprogramm für Installationspartner ins Leben. Damit werden Installateure befähigt, eigenständig Ladelösungen anzubieten und umzusetzen.
Pressebilder finden Sie hier: https://ecocoach.com/de-ch/einblick/artikel/ecocoach-praesentiert-herstelleroffenes-e-mobility-lastmanagement-fuer-wohngebaeude-und-unternehmen/
Flexibilität und grafische Nutzeroberfläche
Der ecoChargingCoach kann in der Basisausführung bis zu zehn AC-Ladestationen managen, Lastspitzen werden so vermieden. Zukünftig bindet das System auch DC-Ladestationen ein. Sowohl ein statisches als auch ein dynamisches Lastmanagement sind möglich. Beim dynamischen Lastmanagement misst der ecoChargingCoach den Energiebedarf im Objekt und berücksichtigt die verfügbare Gesamtleistung bei der Steuerung der Ladepunkte automatisch. Dabei können auch optionale Energiespeicher angesteuert werden, um die verfügbare Ladeleistung zu erhöhen.
Der gesamte Installationsprozess sowie nachträgliche Erweiterungen des Systems erfolgen ebenso wie das Monitoring über eine grafische Oberfläche, Programmierkenntnisse werden nicht benötigt. Verbrauchsdaten können gebündelt exportiert oder direkt an externe Abrechnungslösungen übertragen werden. Dadurch ist der ecoChargingCoach für verschiedenste Abrechnungsverfahren geeignet.
Hardware nach Industriestandard
Die Hardware-Komponenten des ecoChargingCoachs stammen vom Automatisierungstechnik-Hersteller Beckhoff, entsprechen dem Industriestandard und sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Eine Ersatzteilgarantie von 15 Jahren sorgt dabei für Investitionssicherheit.
„Der ecoChargingCoach ist eine besonders zukunftssichere und flexible Energiemanagementlösung für Ladestationen. Er ist nicht nur technologieoffen, sondern arbeitet auch problemlos mit Abrechnungslösungen und Backends anderer Anbieter zusammen. Dadurch ist er universell für Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten einsetzbar“, so Benjamin Friedrich, Leitender Geschäftsfeldentwickler von Ecocoach. Erste Projekte sollen Mitte des Jahres 2021 mit dem neuen Lastmanagement umgesetzt werden.
Supportprogramm für Installationspartner
Die Installation mehrerer Ladestationen in Wohn- oder Gewerbeobjekten in Verbindung mit einem Lastmanagement stellt für viele Installationsbetriebe eine Herausforderung dar. Besonders wenn die verwendete Ladetechnik heterogen ist und von unterschiedlichen Herstellern stammt oder wenn spätere Erweiterungen der Kapazitäten wahrscheinlich sind, spielt die Auslegung des Gesamtsystems eine wichtige Rolle.
Deswegen ruft Ecocoach ein Supportprogramm ins Leben, bei der die technische Planung der Ladetechnik und ein fundiertes Ladekonzept gemeinsam mit dem Installationsbetrieb erstellt werden. Dadurch vermeiden die Betriebe Risiken und können gleichzeitig anhand konkreter Projekte Erfahrungen sammeln.
Über die Ecocoach AG
Die Ecocoach AG ist getrieben von der Faszination für innovative Technologien und dem Streben nach Energieautarkie. Am Standort in Brunnen im Herzen der Schweiz entwickelt sie effiziente Lösungen für das Energie-Management und zukunftsweisende Batteriespeicher. Vom einzelnen Gebäude, bis zum Areal. Ganz im Sinne der energetischen Unabhängigkeit von Menschen, ihren Gemeinschaften und Unternehmen.
Pressekontakt
Benjamin Friedrich
Tel.: +41 41 811 41 41
E-Mail: benjamin.friedrich@ecocoach.com
KATEK baut Entwicklungsbereich für PV-Leistungselektronik aus
PRESSEMITTEILUNG
KATEK baut Entwicklungsbereich für PV-Leistungselektronik aus
Memmingen, 19.01.2021 – KATEK baut seinen Entwicklungsbereich für Photovoltaik-Leistungselektronik aus: Mit einer neuen Abteilung stärkt der Elektronikdienstleister seine Kompetenz für Hybridwechselrichter. Neue Produkte werden demnächst unter der KATEK-Marke Steca vorgestellt.
Eigenheimbesitzer setzen zunehmend auf Autarkie
„Der Speichermarkt wächst stark, immer mehr Eigenheimbesitzer setzen auf eine autarke Energieversorgung“, berichtet Klauspeter Bader, Geschäftsführer der KATEK Memmingen. „Dabei geht die Tendenz zu Hochvolt-Stromspeichern, die mehr Leistung bringen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir für unseren neuen Entwicklungsbereich erfahrene Wechselrichter-Experten gewonnen haben. Hybridwechselrichter haben Zukunft und wir wollen sie nicht nur produzieren, sondern mit unseren Entwicklungen auch weiterhin zu den Technologieführern für Leistungselektronik gehören.“
Steca-Technologie: Ersatzstrom für alle Verbraucher
Die neue Generation der Steca-Hybridwechselrichter von KATEK trennt einen Haushalt bei einem Stromausfall innerhalb kürzester Zeit vom Netz und schaltet auf den Inselnetz-Betrieb um. Diese Systemlösung sorgt dafür, dass der Stromspeicher alle drei Phasen im Hausnetz versorgt und somit alle Verbraucher problemlos weiter betrieben werden können. Ergänzt wird die Wechselrichtertechnologie mit smarten Systemkomponenten für die Echtzeitmessung des Energieverbrauchs und einem modernen Energiemanagementmodul.
Zukunftstechnologie für Wohngebäude
„Mit dem Wechselrichter-Hersteller Steca hat die KATEK Gruppe letztes Jahr einen der Pioniere der erneuerbaren Energien in Deutschland übernommen, der sehr viel Fertigungs- und Engineering-Kompetenz mitbringt“, erklärt Rainer Koppitz, CEO der KATEK SE Gruppe. „Nun gehen wir mit der Gründung der neuen Produkt- und Entwicklungsabteilung einen weiteren Schritt in Richtung Zukunftstechnologie für Wohngebäude. Diese Erweiterung unseres Portfolios hilft uns aber auch, unsere Kunden als OEM und ODM Partner weiterhin optimal bedienen zu können.“
Über KATEK
KATEK ist eine international tätige Unternehmensgruppe und gehört zu den führenden Elektronikdienstleistern Europas. Mit ihren rund 2.400 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland und Osteuropa erzielt die KATEK Gruppe einen Umsatz von circa 350 Millionen Euro. Das Leistungsspektrum deckt den gesamten Lebenszyklus elektronischer Baugruppen und Geräte von der Entwicklung über das Material- und Projektmanagement, die Produktion, Prüftechnik und Logistik bis hin zum After-Sales-Service ab.
Seit 2019 ist Steca eine Produktmarke der KATEK. Die Division entwickelt und produziert High-End Leistungselektronik für Netzwechselrichter und Energiespeicher sowie Regelungstechnik für Photovoltaikanlagen und Brennstoffzellensysteme. Mit einer Geschichte, die 40 Jahre zurückreicht, gehört sie zu den Pionieren der erneuerbaren Energien-Industrie in Deutschland. Die langjährige Fertigungs- und Engineering-Kompetenz sorgt für Produkte, die sich durch hohe Qualität und ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen. Die Produktionsstätten befinden sich in Memmingen (Hauptsitz), Düsseldorf und dem bulgarischen Saedinenie.
Pressekontakt
Elena Harrer
Tel. +49 8331 8558 581
elena.harrer@katek-group.com
Tesvolt bietet Installateuren Online-Zertifizierung und Services
PRESSEMITTEILUNG
Tesvolt bietet Installateuren Online-Zertifizierung und Services
Neues Serviceportal für Installateure von Stromspeichern
Wittenberg, 1. Dezember 2020 – Tesvolt macht es Handwerkern weltweit seit kurzem besonders leicht, sich für die Installation ihrer Stromspeicher zu zertifizieren. Auf dem neuen Serviceportal können sie sich jederzeit Schulungsvideos ansehen. Anschließend erhalten sie unbürokratisch direkt die Zertifizierung, wenn sie die gestellten Fragen richtig beantworten. Gutscheine für die Online-Schulungen gibt es derzeit im Online-Adventskalender zu gewinnen. Das Serviceportal unterstützt Installateure außerdem bei allen Schritten vor und nach dem Verkauf eines Stromspeichers.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-bietet-installateuren-online-zertifizierung-und-services.html
Alles online: Schulungsmodule, Trainer-Termine, Live-Chat
„Seit Januar investieren wir verstärkt in die Digitalisierung aller unserer Services für unsere Installateurspartner. Entsprechend haben wir viel Energie in unser neues Serviceportal gesteckt“, berichtet Mathias Zdzieblowski, der bei Tesvolt für Schulungen zuständig ist. „Besonders komfortabel ist zum Beispiel, dass Installateure sich ein Schulungsmodul jederzeit anschauen können, egal wann und wo auf der Welt. Und jeder kann im Serviceportal einen digitalen Termin mit einem Trainer vereinbaren, wenn er zusätzliche Fragen hat. Oder den Live-Chat nutzen.“ Tesvolt bietet außerdem digitale Live-Schulungen an. Bisher sind die Schulungen auf Deutsch und Englisch verfügbar, im kommenden Jahr auch in weiteren Sprachen.
Alles an einem Platz: das neue Serviceportal
„Tesvolt will Service-Leader sein. Das meinen wir verdammt ernst und stecken da ganz viel Innovation rein. Meine Vision ist es, alle Prozesse für unsere Kunden noch weiter zu verschlanken“, erklärt Anshoo Pandey, die die Digitalisierung des gesamten Unternehmens leitet. Sie bringt aus ihren vorherigen Tätigkeiten zwölf Jahre Erfahrung in diesem Bereich mit. „Im Serviceportal finden Installateure alles an einem Platz. Sobald sie sich eingeloggt haben, zeigt das Portal auch alle persönlichen Daten, z.B. ihre absolvierten Schulungen, Angebote, Rechnungen usw.“
Installateure weltweit schulen
„Da Tesvolt stetig wächst, ist das neue Partnerportal eine große Hilfe für uns. So können wir Installateure überall auf der Welt zu unseren Stromspeichern schulen und sie bei allen wichtigen Schritten unterstützen – beim Marketing genauso wie bei technischen Fragen”, erklärt Thomas Franken, der bei Tesvolt für das internationale Marketing und die strategische Expansion zuständig ist. Das Partner-Serviceportal wird laufend weiterentwickelt. In einigen Monaten soll es auch möglich sein, Speicherprojekte real mit allen Details zu planen. „Das ist noch Zukunftsmusik, aber wird Installateuren die Planung sehr erleichtern.“
Gutscheine für Online-Schulungen
Derzeit können Installateure zehn Gutscheine für die Tesvolt Online-Schulungen im Wert von je 175 Euro gewinnen, wenn sie ein Türchen im Online-Adventskalender von Tesvolt öffnen. Wer täglich mitmacht und die meisten Fragen richtig beantwortet, hat die Chance auf ein E-Bike. Für jedes geöffnete Türchen spendet Tesvolt einen Euro an den gemeinnützigen Verein „One for the planet“, der das gesammelte Geld zu 100% in Umwelt- und Klimaschutzprojekte investiert.
Den Online-Adventskalender finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/adventskalender.html
Hier finden Sie das neue Fachpartner-Serviceportal: https://tesvoltcustomer.powerappsportals.com/de-DE/
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
Pressekontakt
Vera Neuhäuser
Tel. +49 30 – 221 83 82 49
Mobil +49 178 – 53 68 425
vera.neuhaeuser@sunbeam-communications.com
Neues DHYBRID-Patent senkt Kosten und steigert Solarstrom-Anteil in Microgrids
PRESSEMITTEILUNG
Neues DHYBRID-Patent senkt Kosten und steigert Solarstrom-Anteil in Microgrids
Dynamische Wechselrichter-Steuerung sorgt für höhere Erträge und kompensierte Ausfälle
München, 26. November 2020 – Eine neue Technologie der Microgrid-Spezialisten von DHYBRID senkt die Energiekosten in Inselnetzen durch eine deutlich höhere Solarstrom-Ausbeute. Die jüngst patentierte Wechselrichter-Steuerung kann den Solarstrom-Anteil alleine durch ein besseres Anlagenmanagement um über 10% steigern. Entsprechend weniger Strom müssen Dieselgeneratoren oder angeschlossene Stromnetze liefern. Dafür passt das „Maximum Inverter Power Tracking“ (MIPT) die Leistung einzelner oder gruppierter Wechselrichter laufend an den Bedarf im Microgrid an.
Infografik zum Download: https://www.dhybrid.de/de/presse-artikel/neues-dhybrid-patent-senkt-kosten-und-steigert-solarstrom-anteil-in-microgrids
Höhere Erträge in Neu- und Bestandsanlagen
Eine herkömmliche Microgrid-Steuerung behandelt alle Wechselrichter gleichförmig und gibt ihnen eine identische, maximal erlaubte Einspeiseleistung vor. Beispielsweise dürfen alle Wechselrichter mit nur einem festen Prozentsatz ihrer nominalen Leistung einspeisen. PV-Anlagen im Microgrid mit einer hohen aktuellen Leistung werden damit ebenso behandelt wie weniger gut laufende Anlagenteile. Vermeidbare Leistungseinbußen sind die Folge, die sich in Microgrids besonders stark auswirken können: Hier werden oft mehrere PV-Systeme im Verbund betrieben, die etwa unterschiedlichen Verschattungen ausgesetzt sind.
Das MIPT optimiert die Steuerung, indem es die Leistung der verschiedenen PV-Anlagenteile laufend erfasst. Dadurch kann die maximale Einspeiseleistung mehrmals pro Sekunde dynamisch auf die angeschlossenen Wechselrichter verteilt werden. Besser laufende Anlagenteile können mehr einspeisen und das Leistungspotenzial der Photovoltaik wird optimal genutzt.
„Man kennt eine ähnliche Regelung bisher aus dem Leistungsoptimierung zwischen PV- Modul und Wechselrichter. Mit unserer Technologie bringen wir die Optimierung nun auf die Ebene der unterschiedlichen Wechselrichter innerhalb eines Hybridsystem. So schaffen wir eine deutlich höhere Effizienz und ein höheres Einsparpotential “, erklärt Tobias Reiner, CTO bei DHYBRID und Erfinder des MIPT.
„In unseren Systemen können wir so den PV-Anteil teilweise um über 10% steigern“, ergänzt Reiner. Für die Kosteneinsparung, die sich daraus ergibt, sind dabei weder besondere Wechselrichter noch andere Energieerzeuger notwendig, sondern lediglich der MIPT Algorithmus der DHYBRID-Software. Damit kann die neue Lösung sowohl Neu- als auch Bestandsanlagen optimieren.
Ein Nebeneffekt der dynamischen Wechselrichtersteuerung ist dabei, dass die Leistung der angeschlossenen Dieselgeneratoren nicht mehr so häufig angepasst werden muss. Die Maschinen laufen stetiger, was sowohl ihre Effizienz als auch die Lebensdauer verlängert. Dieser Effekt lässt sich deutlich an wesentlich geglätteten Einspeisekurven erkennen.
Besonders große Vorteile beim Wechselrichter-Ausfall
Noch deutlicher werden das Funktionsprinzip und die Vorteile der neuen Steuerung, wenn einer der Wechselrichter ausfällt: Bei der herkömmlichen Lösung würde dieser Wechselrichter trotz des Ausfalls so behandelt werden wie ein laufendes Gerät, obwohl er keine Erträge beisteuern kann. Das MIPT ordnet dagegen den noch verfügbaren Anlagen eine höhere maximale Leistung zu und kompensiert so einen Teil des Ausfalls automatisch.
Über DHYBRID
DHYBRID ist ein spezialisierter, internationaler Lösungsanbieter von erneuerbaren und hybriden Energiesystemen für Inseln, Industrie und Versorgungsunternehmen mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen und individuelle Steuerungssysteme für hybride Energieprojekte an. DHYBRID kombiniert die konventionelle Energieversorgung durch Dieselgeneratoren oder instabile Versorgungsnetze mit erneuerbaren Energiesystemen und Speichertechnologien – perfekt gesteuert und umfassend visualisiert.
Pressekontakt
Marja Anacker
Tel. +49 89 899 481-112
Mail: m.anacker@dhybrid.de



