Weltleitmesse der Glasbranche und ENERGY STORAGE EUROPE kooperieren
Pressemitteilung
Weltleitmesse der Glasbranche und ENERGY STORAGE EUROPE kooperieren
Düsseldorf, 27. Oktober 2020. Die ENERGY STORAGE EUROPE (ESE) 2021 baut ihren Industrie- und Gewerbefokus aus und kooperiert mit der glasstec – der globalen Leitmesse für die Glasbranche. Die neue Partnerschaft ergänzt die bisherige Zusammenarbeit der ESE mit der Metall- und Kunststoffindustrie sowie dem Handel und dem Weinbau. Im Rahmen der Kooperationen werden industrielle und gewerbliche Anwender über Energiespeichersysteme informiert und aktiv zur ESE eingeladen. Damit vernetzt die Messe Düsseldorf Energiespeicherhersteller mit Anwendern, die industrielle und gewerbliche Dekarbonisierung erhält so neue Impulse.
Pressebilder zum Download: https://www.eseexpo.de/pressefotos
„Allein die bisherigen Partnermessen der ESE verzeichnen über 9.000 Aussteller und mehr als 300.000 Besucher. Sie werden wir über ausgewählte Informationskanäle der Messe Düsseldorf zu Energiespeicher-Anwendungen informieren. Das eröffnet den Ausstellern der ESE und Energiespeicheranbietern sowie Energieeffizienz-Experten den Zugang zu spannenden neuen Zielgruppen“, erläutert Dr. Andreas Moerke, Executive Team Manager der ENERGY STORAGE EUROPE.
Das Interesse der Glasindustrie an Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz ist seit jeher hoch, da viele ihrer Produktionsprozesse viel Energie benötigen. In jüngster Zeit hat das Engagement zahlreicher Unternehmen jedoch weiter zugenommen, wie unter anderem die Auswahl der dena-Leuchtturmprojekte für CO2-Einsparung in der Industrie zeigt: in diesem Jahr stammen allein vier der 13 ausgewählten Projekte aus der Glasindustrie.
Spezielle Informationsangebote für Anwender
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird die glasstec ihre Informationskanäle nutzen, um Unternehmen der Glasindustrie über die Angebote der ESE und Anwendungsmöglichkeiten für Energiespeicher zu informieren.
Die ESE nimmt wiederum die Glasproduktion und -verarbeitung als Schwerpunktthema in ihr Informationsangebot auf. So wird es im zentralen „Decarbonization Hub“, einer speziellen Ausstellungsfläche für die Beratung von Anwendern, einen zusätzlichen Themenschwerpunkt „Glas“ geben. Darüber hinaus werden kostenfreie Best-Practice-Vorträge im Forum der Messehalle angeboten.
Hohes Interesse bereits in 2020
Die ENERGY STORAGE EUROPE hatte die speziellen Informationsangebote für Energiespeicher-Anwender aus den Partnerindustrien in diesem Jahr ins Leben gerufen und war von Anfang an auf ein hohes Interesse gestoßen: „Dass das Interesse an der Dekarbonisierung und Energiespeicher-Technologien in unseren Partnerindustrien da ist, hat bereits die verschobene ESE 2020 gezeigt: wir verzeichneten mehrere hundert Anmeldungen potenzieller Anwender“, ergänzt Dr. Moerke.
Neues Digital-Format der glasstec
Vom 20.- 22. Oktober findet die glasstec VIRTUAL statt. Die neue digitale Wissens- und Networkingplattfom bietet Ausstellern umfangreiche Services, um sich der Branche zu präsentieren und in Interaktion mit potentiellen Kunden zu treten. Alle Teilnehmer der glasstec VIRTUAL erhalten während der Veranstaltung kostenlosen Zugang zum dreitägigen Konferenzprogramm und allen zusätzlichen Online-Angeboten der Aussteller. Registrieren kann man sich ab sofort auf virtual.glasstec.de.
Über die ENERGY STORAGE EUROPE 2021 | Messegelände Düsseldorf | 16.03. – 18.03.2021
Die ENERGY STORAGE EUROPE ist die Leitmesse für die globale Energiespeicherindustrie mit Fokus auf Anwendungen von Energiespeichersystemen und auf industrielle Dekarbonisierung. Die parallel stattfindenden internationalen Fachkonferenzen bieten das weltgrößte Konferenzprogramm zu allen Energiespeicher-Technologien. Sie umfassen die 9. ENERGY STORAGE EUROPE Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und die 14. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Themenschwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Forschung (IRES).
Pressekontakt:
Messe Düsseldorf GmbH / Presseabteilung
Daniel Krauß / Desislava Angelova / Sabrina Giewald
Tel. +49 | 211 | 4560 – 598
Fax +49 | 211 | 4560 – 87598
E-Mail: KraussD@messe-duesseldorf.de
Sunbeam Communications
German Lewizki
Tel. +49 | 30 | 2218382 – 50
Fax +49 | 30 | 2218382 – 99
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DHYBRID realisiert ausfallsicheres Netzkonzept für Sri Lankas führendes EVU
PRESSEMITTEILUNG
DHYBRID realisiert ausfallsicheres Netzkonzept für Sri Lankas führendes EVU
VERNETZTE MICROGRIDS KÖNNEN ERNEUERBARE STROMVERSORGUNG FLÄCHENDECKEND ABSICHERN
München/Deutschland, Colombo/Sri Lanka, 22. Oktober 2020 – Die Off-Grid-Experten von DHYBRID realisieren auf Sri Lanka ein zukunftsweisendes Stromnetzkonzept. Mit Hilfe verknüpfter Inselnetze ermöglicht das Pilotpojekt eine ausfallsichere und erneuerbare Stromversorgung, die flächendeckend genutzt und jederzeit erweitert werden kann. In der ersten Ausbaustufe entsteht ein netzgekoppeltes Microgrid, das DHYBRID gemeinsam mit seinem lokalen Partner DIMO errichtet. Auftraggeber ist Sri Lankas führender Energieversorger Lanka Electricity Company (LECO), versorgt wird der Campus der renommierten technischen Universität Sri Lankas, der University of Moratuwa.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.dhybrid.de/de/presse-artikel/dhybrid-realisiert-ausfallsicheres-netzkonzept-fuer-sri-lankas-fuehrendes-evu
Das hybride Microgrid nutzt sowohl das Energiemanagement System DHYBRID Universal Power Platform als auch den Energiespeicher von DHYBRID mit einer Kapazität von 400 kWh und einer Leistung von 400 kW. Als Stromerzeuger dienen vier Aufdach-Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 350 kWp. Ein Dieselgenerator muss nur noch in Ausnahmefällen hinzugeschaltet werden.
Schwankungen werden automatisch ausgeglichen
Die Soft- und Hardwarelösung von DHYBRID steuert alle lokalen Stromerzeuger, übernimmt das Lastmanagement wesentlicher Verbraucher und vermeidet Netzstörungen. Im Zusammenspiel mit dem Speicher gleicht sie Schwankungen der erneuerbaren Stromerzeugung automatisch aus. Das erhöht die Autonomie des lokalen Microgrids: durch den hohen Eigenverbrauch der lokal erzeugten erneuerbaren Energie werden nur noch geringe Mengen Strom aus dem landesweiten Netz bezogen. Zusätzlich wird das Verbundnetz entlastet, da überschüssiger erneuerbarer Strom stetiger eingespeist wird als ohne Lastmanagement.
Verbund netzgekoppelter Microgrids sorgt für Sicherheit
Um in der Fläche vom Microgrid-Konzept zu profitieren, sollen weitere netzgekoppelte Microgrids entstehen, die an das Verbundnetz angebunden und miteinander vernetzt werden. Dadurch entsteht ein Versorgungssystem, das die erneuerbare Energie soweit wie möglich lokal nutzt und gleichzeitig flächendeckende Netzausfälle vermeidet.
Das neue Konzept der verbundenen Microgrids vereint damit mehrere Vorzüge gegenüber einem Stromsystem, das auf unabhängige Teilnetze verzichtet: “Einerseits lassen sich die Verbraucher und erneuerbaren Erzeuger in einem kleinteiligen lokalen Netz besser aufeinander abstimmen als in einem zentralisierteren System“, so Fabian Baretzky Regional Manager von DHYBRID. „Andererseits lösen sich die einzelnen Microgrids bei einem Netzausfall vom Verbundnetz und können sich so unterbrechungsfrei selbst versorgen. Für den Betreiber sind so eine hohe Ausfallsicherheit und Kosteneinsparungen möglich.“
Fällt das öffentliche Verbundnetz aus, öffnet die DHYBRID Universal-Power-Plattform (UPP) automatisch den Netzschalter. Ohne Unterbrechung der Stromversorgung entsteht so ein lokales Inselnetz, das von der UPP gemanagt wird. Erkennt das System, dass das Verbundnetz wieder vorhanden ist, misst es die nötigen Parameter und re-synchronisiert den Batteriewechselrichter. Anschließend verbindet sich das Microgrid nahtlos wieder mit dem öffentlichen Netz.
Über DHYBRID
DHYBRID ist ein spezialisierter, internationaler Lösungsanbieter von erneuerbaren und hybriden Energiesystemen für Inseln, Industrie und Versorgungsunternehmen mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen und individuelle Steuerungssysteme für hybride Energieprojekte an. DHYBRID kombiniert die konventionelle Energieversorgung durch Dieselgeneratoren oder instabile Versorgungsnetze mit erneuerbaren Energiesystemen und Speichertechnologien – perfekt gesteuert und umfassend visualisiert.
Pressekontakt
Marja Anacker
TEL +49 89 899 481-112
MAIL m.anacker@dhybrid.de
Europas größter E-Auto-Ladepark eröffnet
PRESSEMITTEILUNG
Europas größter E-Auto-Ladepark eröffnet
Tesvolt liefert 2 MWh-Stromspeicher für 100 % grünen Strom
Wittenberg/Hilden, 8. Oktober 2020 – Am morgigen Freitag öffnet Europas größter Ladepark für Elektrofahrzeuge am Autobahnkreuz Hilden. Der erste Bauabschnitt des „Seed & Greet“-Ladeparks ist fertiggestellt, 44 Ladeplätze verschiedener Betreiber stehen bereit, darunter die in Europa bislang schnellsten Ladeplätze von Tesla und Fastned. Alle Ladeplätze werden zu 100 Prozent mit grünem Strom versorgt, den u.a. eine große Photovoltaikanlage auf den Carports des Ladeparks und die Hochleistungsspeicher des deutschen Herstellers Tesvolt liefern.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/presse/europas-groesster-e-auto-ladepark-eroeffnet.html
Am Autobahnknotenpunkt Kreuz Hilden zwischen A3 und A46 in Nordrhein-Westfalen befindet sich auf 12.000 Quadratmetern Fläche das größte Ladepark-Projekt Europas. Im ersten Bauabschnitt wurde knapp die Hälfte der vorgesehenen 114 Ladeplätze fertiggestellt. An derzeit 28 Schnellladeplätzen von Fastned und Tesla – darunter zwölf Supercharger der neusten V3-Generation – können Elektrofahrzeuge ihren Akku mit einer Ladeleistung von bis zu 250 Kilowatt (kW) aufladen. Weitere vier öffentliche Ladeplätze mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW und zwölf Ladeplätze mit 7 kW für Mitarbeiter und Mieter stellt der Ladepark-Betreiber zur Verfügung. Während des Ladevorgangs können Autofahrer ab sofort auch das 150 qm große Café-Bistro mit Bio-Backstube nutzen.
EEG-Novelle könnte Projekte ausbremsen
„Ich hoffe, dass die EEG-Novelle solche Projekte in Zukunft nicht ausbremst. Mehrere Leute haben mich angesprochen, sie würden gern ein ähnliches Projekt ins Leben rufen. Sollte die EEG-Novelle die Eigenstromnutzung weiter begrenzen, würden Nachahmer aber buchstäblich ausgebremst“, so Roland Schüren, Bio-Bäckermeister und Betreiber des Ladeparks. „Deutschland und Europa brauchen nicht nur mehr E-Mobilität, sondern vor allem mehr E-Mobilität mit Strom aus erneuerbaren Energien.“
Innovativster Ladepark Europas
„Seed & Greet ist nicht nur der derzeit größte, sondern auch der innovativste Ladepark. Ein ausgeklügeltes Energiekonzept mit Wärmerückgewinnung, Regenwasser- und Brauchwasser-Zweitnutzung, die Bio-Backstube und die Holzrahmen-Bauweise des Parks, das geplante Vertical Farming – das alles macht Seed & Greet zu einem Leuchtturmprojekt“, sagt Simon Schandert, Mitgründer und Technischer Geschäftsführer von Tesvolt. „Wir sind extrem stolz darauf, dass wir mit unseren Stromspeichern Teil dieses Projektes sein dürfen.“
Preisgekrönte Speichertechnologie
Die beiden Batteriespeicher-Container des Wittenberger Herstellers Tesvolt speichern einerseits den Strom aus der aktuell 336 Kilowatt Peak großen Photovoltaikanlage und zwei kleinen Windkraftanlagen, um teure Lastspitzen zu kappen, die beim Laden von Elektroautos entstehen würden. Sie speichern aber auch grünen Strom aus dem Netz, wenn er besonders günstig ist und entlasten das Stromnetz, wenn mehr Strom im Netz ist als abgenommen wird.
Gregor Hinz, Energieberater und technischer Generalplaner des Projektes, geht davon aus, dass sich die beiden Speicher bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben werden. „Tesvolt-Speicher können jederzeit und schnell be- und entladen werden, das ist für einen Ladepark technisch besonders wichtig. In Kombination mit unserem Stundeneinkauf von Energie am deutschen Spotmarkt ist das die perfekte Symbiose für ein optimales Management der eigenerzeugten Energie“, berichtet Hinz.
Drei Gewerbespeicher-Hersteller hatte Hinz in der engeren Auswahl für das Ladepark-Projekt. Tesvolt habe sich am Ende durchgesetzt, weil der Speichercontainer TPS flex sehr viel Leistung auf verhältnismäßig kleinem Raum biete und als einer der wenigen auf dem Markt die hohen technischen Anforderungen erfüllen konnte. Für das optimale Be- und Entladen der Zellen sorgt eine intelligente Batteriesteuerung, die Ingenieure von Tesvolt entwickelt haben und die auch für die hohe Speicher-Lebenserwartung von rund 30 Jahren verantwortlich ist. Für seine innovativen Ideen und Produkte wurde Tesvolt bereits mehrfach ausgezeichnet.
Ladepark mit Vertical Farming soll in 2022 fertig sein
Der zweite Bauabschnitt ist für Ende dieses Jahres geplant, dann sollen alle Schnellladestationen stehen und die Solaranlage auf eine Gesamtleistung von über 700 kWp erweitert werden. Bis Ende 2022 soll der fünfstöckige Gebäudekomplex fertig sein, der neben dem Seed & Greet Café-Bistro verschiedenen Büromietern Platz bieten wird. Zwischen den beiden Gebäuderiegeln wird sich dann das vertikale Gewächshaus befinden, das sich auf 1.000 qm über vier Stockwerke erstreckt. Hier werden Salat, Erdbeeren und Blaubeeren für den Bedarf der Bäckerei kultiviert.
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
Pressekontakt
Vera Neuhäuser
Tel. +49 30 – 221 83 82 49
Mobil +49 178 – 53 68 425
vera.neuhaeuser@sunbeam-communications.com
Studie belegt: Fast ein Viertel aller Windenergie-Anlagen ist bedroht
Pressemitteilung
Studie belegt: Fast ein Viertel aller Windenergie-Anlagen ist bedroht
Berlin, 22. September 2020 – Bis zum Jahr 2025 benötigen 23 Prozent aller deutschen Windenergieanlagen eine neue Vermarktungsform für den erzeugten Strom, anderenfalls müssen sie stillgelegt werden. Für diese Altanlagen läuft die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus. Gleichzeitig verhindern regionale Abstandsregelungen, dass sie durch leistungsfähigere, aber auch höhere Turbinen ersetzt werden. Das belegt eine neue Studie, die das Analyseunternehmen Nefino im Auftrag der Schweizer Stromproduzentin und Energiedienstleisterin Alpiq erstellt hat.
Download der Kurzfassung der Studie: https://www.alpiq.de/energiehandel/direktvermarktung-und-stromabnahmevertraege/studie-eeg
Eine Alternative zur Abschaltung von Altanlagen bieten langfristige Stromlieferverträge zwischen Anlagenbetreibern und Unternehmen, wie sie Alpiq bereits in anderen Ländern realisiert. Mit ihrer Hilfe können bedrohte Windenergieanlagen in vielen Fällen förderfrei und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Gleichzeitig können stromverbrauchende Unternehmen mit Hilfe derartiger Power Purchase Agreements (PPAs) ihre Stromkosten stabil halten oder senken und den Ausbau Erneuerbarer Energien unterstützen.
Mehr als die Hälfte der betroffenen Anlagen im Norden
„Die Folgen der Abstandsregelungen sind von Region zu Region sehr unterschiedlich. Nördliche Bundesländer, in denen die Windenergie frühzeitig ausgebaut wurde, sind stärker vom Ende der EEG-Förderung betroffen als der Süden Deutschlands“, sagt Nefino-Mitgründer und Prokurist Jan-Hendrik Piel.
Laut der neuen Studie sind mehr als 8700 Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 10400 Megawatt von der EEG-Befristung sowie Abstandsregelungen betroffen. Ihre Standorte sind höchst unterschiedlich verteilt: Insgesamt 52 Prozent befinden sich allein in den vier nördlichen Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
Im Süden greifen Abstandsregelungen am stärksten
Im Süden und Südwesten Deutschlands sind im Vergleich zum Norden weniger Anlagen vom Ende der EEG-Förderung betroffen. Hingegen greifen die Abstandsregelungen in diesen Regionen stärker: In Baden-Württemberg können nur 16 Prozent der Standorte modernisiert werden, in Bayern noch weniger, so das Studienergebnis.
Da gerade diese Bundesländer eine hohe Industriedichte und damit einen hohen Stromverbrauch verzeichnen, wäre eine Abschaltung klimaneutraler Stromquellen energie- und klimapolitisch besonders schädlich. Andererseits haben Betreiber aus diesen Regionen gute Chancen, mit Hilfe neuer Vertragskonstruktionen private Abnehmer für ihren Strom zu finden.
Stromvermarktung und Weiterbetrieb im Fokus von Alpiq
„In anderen europäischen Ländern realisieren wir bereits PPAs für Altanlagen, die keine Förderung mehr erhalten. Unserer Erfahrung nach ist dabei die Flexibilität der Verträge für den Erfolg entscheidend. Nur so können die Vereinbarungen an die individuellen Bedürfnisse der Betreiber und Abnehmer angepasst werden“, erklärt Christian Wengert, Originator bei Alpiq.
Die führende Schweizer Stromproduzentin und Energiedienstleisterin Alpiq, die ihre deutschlandweiten Aktivitäten von Berlin aus steuert, berät erneuerbare Energie-Anlagenbetreiber bei der optimalen Vermarktung ihres Stroms. Das Unternehmen ist neben der klassischen Direktvermarktung auf den Weiterbetrieb von Altanlagen und Power-Purchase-Agreements (PPAs) spezialisiert, bei denen der Windstrom direkt an Abnehmer verkauft wird. Dabei entfällt eine zusätzliche Förderung, wie sie bisher das EEG bietet.
Systematik der Studie: über 12000 Standorte analysiert
Für die Studie hat das Analyseunternehmen Nefino mit Hilfe eines auf Geoinformationen basierenden Analysesystems die Abstände aller betroffenen Windenergie-Standorte zum nächstgelegenen Siedlungs-, Gewerbe- oder Naturschutzgebiet sowie anderen relevanten Bauwerken ermittelt. Berücksichtigt wurden mehr als 12000 Altanlagen, für die bis Ende 2025 die EEG-Förderung entfällt. Für die weiteren Berechnungen legte Nefino eine moderne Turbine mit einer Nabenhöhe von 120 Metern zugrunde. Anschließend wurde für jede Anlage anhand der regionalen Abstandsregelungen ermittelt, ob ein Repowering möglich ist.
Über Alpiq
Als internationale Stromproduzentin und Energiehändlerin ist Alpiq auf allen wichtigen europäischen Märkten aktiv. Mit grosser Kompetenz und Erfahrung in der Flexibilitätsvermarktung und im grenzüberschreitenden Handel arbeiten die Mitarbeitenden rund um die Uhr an der Optimierung der Portfolios ihrer Kunden. Dank digitaler Tools optimiert Alpiq die Stromproduktion und den -verbrauch sowie den Energiefluss zwischen Produzenten und Abnehmern und trägt damit zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Stärkung der Versorgungssicherheit in Europa und in der Schweiz bei.
Die Alpiq Gruppe beschäftigt rund 1300 Mitarbeitende und hat ihren Hauptsitz in Lausanne in der Schweiz. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Berlin.
Über Nefino
Als Ausgründung ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Energieforschungszentrums der Leibniz Universität Hannover hat sich die Nefino GmbH dem Ziel eines erfolgreichen Forschungstransfers im Wind- und Solarenergiemarkt verschrieben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Einsatz und Vertrieb innovativer Software zur Analyse großer Datenmengen, um Kunden in der effizienten Entscheidungsfindung bei neuen Herausforderungen rund um die Energiewende zu unterstützen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, ist die Nefino GmbH stets um einen hohen Innovationsgrad durch die Beteiligung an diversen Forschungsprojekten bemüht und überträgt die Ergebnisse gewinnbringend in die Praxis.
Medienkontakt:
Alpiq Media Relations
Sabine Labonte
T +41 62 286 71 10
medien@alpiq.com
Fachkontakt Energiehandel:
Christian Wengert
Originator
Alpiq Energie Deutschland GmbH
T +49 170 932 83 61
christian.wengert@alpiq.com
Festpreis für Biogas-Strom: ASL und Alpiq kooperieren
Pressemitteilung
Festpreis für Biogas-Strom: ASL und Alpiq kooperieren
Landwirte erhalten hohen Festpreis pro kWh
Berlin, 21. September 2020 – Durch die Kooperation von Agrarservice Lass (ASL) und Alpiq profitieren Landwirte mit leistungsfähigen Biogasanlagen künftig von einem garantierten Festpreis pro Kilowattstunde (kWh) Strom. Zuerst prüft ASL, Spezialist für regenerative Speicherkraftwerke, ob die Biogasanlage in ein flexibles Speicherkraftwerk umgerüstet werden kann. Danach vermarktet die Energiehändlerin Alpiq den Biogas-Strom. Einen starken Anreiz zur Umrüstung schafft auch der aktuelle Entwurf der EEG-Novelle, der die Deckelung der Flexibilitätsprämie für Biogasanlagen abschaffen will. Künftig profitieren alle Betreiber, die ihre Anlage nachrüsten, von der jährlich ausgezahlten Prämie.
„Aktuell sind viele Landwirte ernüchtert und enttäuscht. Stromhändler haben in der Vergangenheit Anlagenbetreibern hohe Entgelte für ihren Biogasstrom in Aussicht gestellt. Oft erhalten die Landwirte aber lediglich die Hälfte der prognostizierten Prämie“, berichtet Martin Laß, Geschäftsführer der in Schleswig-Holstein ansässigen ASL. „Alpiq bietet nun einen Festpreis pro Kilowattstunde für Biogasanlagen an, die flexibel als regeneratives Speicherkraftwerk gefahren werden können statt nur auf Grundlast.“ Dieser Fixpreis gibt den Anlagenbetreibern Planungssicherheit. Außerdem ermöglicht er bessere Finanzierungskonditionen bei den Banken.
High-Tech zahlt sich aus
Die Idee ist einfach: Statt permanent Strom aus Biogas zu erzeugen, sollen Vertragspartner von ASL und Alpiq nur dann Strom liefern, wenn er im Netz gebraucht wird – und entsprechend profitabel auf dem Strommarkt verkauft werden kann. „Die Anlage wird effizienter und rentabler für den Betreiber. Ob es eine Anlage in die Biogas-Champions League schafft, prüfen wir bei interessierten Betreibern. Dazu schauen wir uns die Performance und Speicherkapazität an“, erklärt Lass weiter.
Technik-Expertise trifft Trading Know-how
„Regenerative Speicherkraftwerke sind ein wichtiger Baustein für die Stromversorgung und den Übergang zu einem Energiesystem, das zum Großteil auf Erneuerbaren basiert. ASL baut Biogasanlagen zu Speicherkraftwerken um und betreibt das größte regenerative Speicherkraftwerk Norddeutschlands. Alpiq ist wiederum auf die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren spezialisiert und betreibt selbst mehrere flexible Erzeugungsanlagen. Das passt gut zusammen“, betont Daniil Plotnikov, Geschäftsführer von Alpiq Deutschland. Die Energiehändlerin kümmert sich um die Einsatzplanung der Biogasanlagen und startet die Motoren immer dann, wenn zu wenig Strom im Netz ist und die Strompreise entsprechend hoch sind. So werden Bedarfsspitzen im Stromnetz intelligent ausgeglichen.
Alpiq übernimmt Einsatzplanung
Alpiq übernimmt die Prognosen und Vermarktung des Stroms aus Biomasse ebenso wie die Fernsteuerung der Biogasanlage und alle Meldeprozesse. „Wir bringen die Flexibilität der Anlage an den Markt und garantieren vertraglich die Mehrerlöse. Die Höhe des Festpreises wird zu Beginn anhand der technischen Möglichkeiten des jeweiligen Speicherkraftwerks vereinbart“, erläutert Plotnikov.
Im September Verträge kündigen
Bis Ende September können viele Landwirte ihre bestehenden Verträge mit Energiehändlern kündigen oder neu verhandeln, da zahlreiche Verträge mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Jahresende laufen. Interessenten können sich ab sofort bei ASL melden, um das Potential ihrer Biogasanlage prüfen zu lassen.
Kurzfilm, wie ein regeneratives Speicherkraftwerk funktioniert:
www.regeneratives-speicherkraftwerk.de
Über ASL
Als lizenzierter Service- und Vertriebspartner von MWM, einer Marke der Caterpillar Energy Solutions, ist ASL norddeutschlandweit für den reibungslosen Betrieb von Biogas-BHKWs im Einsatz. ASL bietet Landwirten auch beim Umbau ihrer Biogasanlagen zu einem regenerativen Speicherkraftwerk ein umfangreiches Leistungspaket an. Alle Geschäftsfelder sind aus der eigenen Praxis von Gründer Martin Laß als Landwirt und Biogasanlagen-Betreiber entstanden und gewachsen, so dass ASL versteht, worauf es im Alltag rund um Hof und Anlage ankommt.
Über Alpiq
Als internationale Stromproduzentin und Energiehändlerin ist Alpiq auf allen wichtigen europäischen Märkten aktiv. Mit grosser Kompetenz und Erfahrung in der Flexibilitätsvermarktung und im grenzüberschreitenden Handel arbeiten die Mitarbeitenden rund um die Uhr an der Optimierung der Portfolios ihrer Kunden. Dank digitaler Tools optimiert Alpiq die Stromproduktion und den -verbrauch sowie den Energiefluss zwischen Produzenten und Abnehmern und trägt damit zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Stärkung der Versorgungssicherheit in Europa und in der Schweiz bei.
Die Alpiq Gruppe beschäftigt rund 1300 Mitarbeitende und hat ihren Hauptsitz in Lausanne in der Schweiz. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Berlin.
Pressekontakte
Agrarservice Lass
Susanne Müller
Tel. 04346 – 3149790
s.mueller@agrarservice-lass.de
Alpiq
Media Relations
Sabine Labonte
Tel. +41 62 286 71 10
medien@alpiq.com
Fachkontakt Energiehandel
Christine Müller-Sinz
Tel. +41 76 328 68 25
christine.muellersinz@alpiq.com
Erstes Hydro-Solar-Microgrid in Patagonien
PRESSEMITTEILUNG
Erstes Hydro-Solar-Microgrid in Patagonien
Tesvolt liefert Stromspeicher für Patagonia Nationalpark
Wittenberg/Deutschland, Chacabuco/Chile, 9.9.2020 – Im Patagonia Nationalpark in Chile wurden ein Flusswasserkraftwerk, eine Photovoltaikanlage und ein Batteriespeichersystem kombiniert, um die Parkeinrichtungen mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Der Park ist Teil eines der wichtigsten Naturschutzprojekte der Welt. Er wurde von North Face Gründer Douglas Tompkins und seiner Frau Kristine, früher Geschäftsführerin der Outdoor-Marke Patagonia, ins Leben gerufen. Ziel ihrer Stiftung „Tompkins Conservation“ ist es, die Region nach Jahrzehnten starker Überweidung und Wüstenbildung in ihren natürlichen Zustand zurückzuversetzen.
Pressebilder finden Sie hier: https://www.tesvolt.com/de/presse/erstes-hydro-solar-microgrid-in-patagonien.html
Erneuerbare Energie für herausragendes Naturschutzprojekt
Der Patagonia Nationalpark ist eines der wichtigsten Naturschutzprojekte der Welt. Er verdankt seine Existenz der Vision und den finanziellen Mitteln von Douglas und Kristine Tompkins. Die beiden Amerikaner zogen Anfang der 1990er Jahre nach Chile, um sich für die Erhaltung einiger der beeindruckendsten wilden Landschaften der Erde einzusetzen. Gemeinsam halfen sie bei der Schaffung und Erweiterung von 15 Nationalparks in Chile und Argentinien und arbeiteten schließlich mit beiden Regierungen zusammen, um über 14 Millionen Hektar Land zu schützen.
Der Patagonia Nationalpark liegt weit entfernt vom nächsten öffentlichen Stromnetz. Der Strombedarf der Parkeinrichtungen wurde bisher teuer und umweltbelastend über Dieselgeneratoren gedeckt.
„Flusswasserkraft und Photovoltaik zu kombinieren, ist technisch sehr anspruchsvoll“, berichtet Gonzalo Rodriguez, Ingenieur bei der patagonischen Installationsfirma SyR Energía, die das Projekt plante und umsetzte. Um eine Gesamtleistung von 115 Kilowatt Peak (kWp) zu erreichen, wurden zwei hydraulische Turbinen mit einer Solaranlage kombiniert, beide mit AC-Kopplung. Die Lithium-Ionen-Batteriespeicher haben eine Kapazität von 144 Kilowattstunden (kWh).
Im Winter und im Frühling schwellen die Flüsse in Patagonien durch starke Regenfälle und Schneeschmelze aus den Anden stark an. Die zwei Mikroturbinen wandeln die Energie des Wassers in Strom um. Im Sommer sinkt der Wasserstand der Flüsse stark ab, dann liefert die Photovoltaikanlage den nötigen Strom. Überschüssiger Strom wird in den Batteriespeichersystemen des deutschen Herstellers Tesvolt zwischengespeichert.
Nachhaltiger Tourismus im Naturparadies
Der Patagonia Park erstreckt sich über 300.000 Hektar grasbewachsene Steppe, Wald, Feuchtgebiete und alpine Regionen. Wie der größte Teil der Region führte auch im Chacabuco-Tal intensive Viehzucht auf sandigen, trockenen Böden zu einer weit verbreiteten Wüstenbildung. Die Tompkins-Stiftung setzt sich seit dem Kauf der Fläche im Jahr 2004 für die Wiederherstellung des ursprünglichen Graslandes und die Ansiedlung heimischer Tier- und Pflanzenarten ein. Die nachhaltige Herberge „Estancia Valle Chacabuco“, ein Restaurant, Campingplätze, Wanderwege und ein Informationszentrum und Museum sollen Touristen die Möglichkeit geben, Natur zu erleben und möglichst nachhaltig zu reisen. Die Tompkins Conservation schenkte den Park dem chilenischen Staat, heute wird der Park durch die National Forestry Corporation (Conaf) betreut.
„Wir freuen uns sehr über den Bau des fortschrittlichsten Hydro-Solar-Microgrids in Chile, das auch noch lange in der Zukunft sauberen Strom für den Park liefern wird. Dieses alternative Energiesystem minimiert den CO2-Fußabdruck des Parks und trägt so zur Bekämpfung des Klimawandels bei“, sagt Carolina Morgado, geschäftsführende Direktorin der Tompkins Conservation.
Hydro-PV-Speicheranlage läuft problemlos
„Der Park liegt so abgelegen, dass es sehr wichtig war, Anlagenkomponenten einzusetzen, die dank ihrer hohen Qualität wenig Wartung benötigen“, erklärt Rodriguez. „Deshalb haben wir uns bei den Stromspeichern für den Qualitätsführer Tesvolt entschieden. Das hat sich ausgezahlt. Die Anlage läuft nun seit genau einem Jahr völlig problemlos.“
Tesvolt ist Spezialist für Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie. Dank einer selbst entwickelten intelligenten Batteriesteuerung haben Tesvolt Speicher einen überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad und eine hohe erwartete Lebensdauer von 30 Jahren. Außerdem sind sie durch die Systemsteuerung bis auf Zellebene außergewöhnlich sicher.
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
Mehr über die Tompkins Conservation: www.tompkinsconservation.org
Kurzfilm über Vision und Leben von Douglas und Kristine Tompkins:
https://www.youtube.com/watch?v=5sfyGCzqGMc
Pressekontakt
Vera Neuhäuser
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ENERGY STORAGE EUROPE: Messe und Konferenzen zeigen neue thermische Speichertechnologien
PRESSEMITTEILUNG
ENERGY STORAGE EUROPE: Messe und Konferenzen zeigen neue thermische Speichertechnologien
Düsseldorf, 12. August 2020. Innovative Materialien und Komponenten für latente und chemische Speichersysteme sorgen für eine neue Dynamik bei thermischen Speichern. Speziell im Hochtemperatur-Bereich, der für industrielle Anwendungen besonders wichtig ist, erschließen die neuen Technologien bisher kaum genutzte Einsatzbereiche.
Pressebilder zum Download: https://www.eseexpo.de/pressefotos
Innovationen rund um thermische Speichertechnologien stehen im Fokus der hochkarätig besetzten Sessions der IRES und der ENERGY STORAGE EUROPE Konferenzen, die vom 16. bis zum 18. März 2021 in Düsseldorf stattfinden. Auf der parallelen Leitmesse zeigen etablierte Unternehmen und internationale Technologie-Start-Ups in einem – aufgrund der Nachfrage extra eingerichteten – Sonderbereich ihre Lösungen und Produkte. Anwendern bietet die ENERGY STORAGE EUROPE einen umfassenden Überblick zu neuesten Speicherlösungen, die Produktionsprozesse effizienter machen.
“Bei den Technologien zur Speicherung von Wärmeenergie gibt es eine Reihe bemerkenswerter Innovationen. So können Super-Vakuum-Isolierungen die Isolierungsdicke bei Temperaturen von über 300°C um über 90 Prozent reduzieren. Dieser Innovationsschub sorgt auch für Bewegung im Markt: Allein innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die Zahl der Wärmespeicherunternehmen innerhalb des Bundesverbandes Energiespeicher verdoppelt“, sagt Dr. Andreas Hauer, Bereichsleiter Energiespeicherung beim Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE).
Neue Materialien und chemische Reaktionen
Zu den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsgebieten gehören unter anderem neue Verbund- und Sorptionsmaterialien wie metallorganische Gerüstverbindungen aber auch chemische Reaktionen wie Magnesium-Oxid-Wasser- oder Strontium-Bromid-Wasser-Reaktionen bei Temperaturen zwischen 200 und 400 °C und 30 bis 90 °C. Sie werden hinsichtlich der Verarbeitbarkeit und neuer geeigneter Anwendungen untersucht.
Bei Phasenwechselmaterialien stehen neben Paraffinen und Salzhydraten neue Klassen wie Zuckeralkohole, Polymere und Fettsäuren im Fokus der F&E-Aktivitäten, um anwendungsorientierte Temperaturbereiche abzudecken.
Solche Latentwärmespeicher können auch dazu beitragen, Stromspeicher zu optimieren: In einem Lithium-Ionen-Speichercontainer vermeiden sie vorzeitige Alterungsprozesse durch Überhitzung der Batterie. Die Schmelztemperatur des Speichermaterials legt dabei fest, welche Temperatur im Container herrschen soll. Ein Projekt, in dem diese Technologie bereits angewendet wird, hat die TU München in Zusammenarbeit mit dem ZAE Bayern realisiert.
Neue Komponenten-Designs
Neue Anwendungsfelder wie die Abwärmenutzung in der Industrie oder die flexible Sektorkopplung bedingen neue Temperaturbereiche für den Betrieb von thermischen Energiespeicherlösungen. So bietet die Nutzung von regenerativem Strom die Möglichkeit, sehr hohe Temperaturen von bis zu 1000 °C zu erzeugen und zu speichern. Das erfordert neue Speichermaterialien und -komponenten, da herkömmliche Lösungen nicht für diese hohen Temperaturbereiche geeignet sind. In diesem Zusammenhang entwickeln sich Power-to-Heat-to-Power-Systeme – sogenannte Carnot-Batterien – zu einer zusätzlichen Anwendung für thermische Energiespeicher.
Industriell können Hochtemperatur-Wärmespeicher beispielsweise in Gießereien eingesetzt werden und dort die Energieeffizienz steigern. In einem laufenden Projekt wird etwa die Abwärme eines Kupolofens auf einem Temperaturniveau von über 200°C gespeichert. Sie wird anschließend für Trockungs- und Vorwärmeprozesse genutzt, die auch dann anfallen, wenn der Ofen nicht in Betrieb ist. Als Speichermedien werden kostengünstiges Gestein und Thermalöl verwendet, das auch als Wärmeträgerfluid fungiert und Wärme vom Ofen in den Speicher transportiert.
Über die ENERGY STORAGE EUROPE 2021 | 16.3. – 18.3.2021 | Messegelände Düsseldorf
Die ENERGY STORAGE EUROPE ist die Leitmesse für die globale Energiespeicherindustrie mit Fokus auf Anwendungen von Energiespeichersystemen und auf industrielle Dekarbonisierung. Die parallel stattfindenden internationalen Fachkonferenzen bieten das weltgrößte Konferenzprogramm zu allen Energiespeicher-Technologien. Sie umfassen die 9. ENERGY STORAGE EUROPE Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und die 14. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Themenschwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Forschung (IRES).
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Rehl Energy setzt auf energieeffiziente Gebäudeautomation von Ecocoach
Pressemitteilung
Rehl Energy setzt auf energieeffiziente Gebäudeautomation von Ecocoach
208 kWh Stromspeicher und 370 kWp Solaranlage versorgen Gebäude und Ladestationen
Brunnen/Schweiz, 22. Juli 2020. Der Systemanbieter Rehl Energy GmbH hat seinen neuen Standort im rheinland-pfälzischen Andernach mit der Energiemanagement- und Automationslösung des Schweizer Technologieunternehmens Ecocoach ausgestattet. Eine PV-Anlage mit rund 370 kWp Leistung versorgt das gesamte Objekt mit Solarstrom. Das Ecocoach-Komplettsystem steuert neben der Energie- und Gebäudetechnik sechs E-Mobility-Ladesäulen und beinhaltet einen 208 kWh Stromspeicher.
Batteriespeicher, Energiemanagement und Automation aus einer Hand
Das Gebäude der Rehl Energy GmbH mit einer Nutzfläche von über 2.000 qm umfasst ein Schulungszentrum, Büros, das Lager des Unternehmens und eine Montagewerkstatt. Das integrierte System von Ecocoach optimiert die Energieströme. So wird der Solarstrom nicht nur für die Versorgung des Gebäudes samt Heizung und Warmwassererzeugung eingesetzt, sondern auch für die Ladestationen.
Die hohe Leistung des Ecocoach-Ladereglers von 100 kW ermöglicht es, einen Großteil der Ladepunkte auch nachts vollständig mit gespeichertem Solarstrom zu betreiben. Insgesamt sind am Standort fünf AC-Ladesäulen mit je zweimal 22 kW Leistung und eine DC-Station mit bis zu 100 kW Leistung verfügbar.
Darüber hinaus steuert das System den Energiehaushalt und die gesamte Gebäudetechnik. Dazu gehören unter anderem die Beleuchtung, die Jalousien, die Heizung sowie die Einzelraum-Temperatursteuerung in den Büros. Über eine benutzerfreundliche App können alle Funktionen per Tablet oder Smartphone überwacht und bedient werden.
Komplettlösung, schnelle Installation und Notstrom haben überzeugt
„Mit der Ecocoach-Lösung konnten wir das Gesamtsystem rund 75 Prozent schneller installieren als vergleichbare Lösungen für Speicherung, Energiemanagement und Gebäudeautomation. Alle Funktionen sind integriert und die Konfiguration erfolgt über eine grafische Oberfläche ohne Programmierkenntnisse“, so Viktor Rehl, Geschäftsführer von Rehl Energy.
Die umfassende Notstrom-Funktion des Ecocoach-Systems war dem Gründer des Handelsunternehmens besonders wichtig: „Wer seinen eigenen Strom erzeugt und in einen Speicher investiert, will auch bei Netzstörungen keine Kompromisse eingehen.“ Die Notstrom-Funktion macht es möglich, dass die Solaranlage auch bei Netzstörungen in Betrieb bleibt und im Zusammenspiel mit dem Speicher das gesamte Gebäude mit Strom versorgt.
Über Ecocoach
Die Ecocoach AG ist ein Technologieunternehmen aus dem Herzen der Schweiz. Ecocoach bietet das erste integrierte Smart Energy, Smart Home und Smart Building System an. Es verbindet erneuerbare Energien, einen Speicher sowie E-Mobility-Ladeinfrastruktur mit Gebäudeautomation und einer Cloudplattform. Der Hauptsitz von Ecocoach und das Produktionswerk Ecovolta Swissfactory liegen in Brunnen.
https://ecocoach.com
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ENERGY STORAGE EUROPE bündelt Termin mit europäischer Leitmesse für Retail-Technologien
Pressemitteilung
ENERGY STORAGE EUROPE bündelt Termin mit europäischer Leitmesse für Retail-Technologien
Düsseldorf, 02. Juli 2020. Die nächste Fachmesse für Energiespeichersysteme ENERGY STORAGE EUROPE (ESE) findet vom 16. bis 18. März 2021 parallel zu Europas führender Messe für Retail Technology statt, der EuroCIS. Die Kooperation hebt Synergien bei den Themen Energieeffizienz und Reduktion von Treibhausgasen im Handel. Mit der neuen Messepartnerschaft baut die ESE ihren Anwendungs- und Industriefokus weiter aus. Zum Partnerkreis gehören nun insgesamt sechs Fachmessen für Energiespeicher-Anwender.
Pressebilder zum Download: http://www.eseexpo.de/pressefotos
„Zur EuroCIS kommt das Who-is-Who der Retail-Industrie nach Düsseldorf. Das gibt unseren Ausstellern die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen ohne Zusatzaufwand einer weiteren hochinteressanten Anwendergruppe zu präsentieren. Die Besuchertickets gelten für beide Events“, sagt Dr. Andreas Moerke, Executive Team Manager der ENERGY STORAGE EUROPE.
Der Fokus der ESE auf Lösungen für Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Klimaschutz in Industrie und Gewerbe zeigt sich auch in neuen Ausstellergruppen. Dazu gehören spezialisierte Ingenieurbüros sowie Finanzinstitute mit Angeboten für Klimaschutzmaßnahmen. Darüber hinaus werden sich in Düsseldorf Dienstleister für das Recycling von Energiespeichersystemen vorstellen.
Vorteile für Besucher beider Messen
Besucher und Aussteller der ESE erhalten mit ihrem Ticket kostenfrei Zugang zur EuroCIS 2021, die zeitgleich in den Messehallen unmittelbar neben der Energiespeicher-Fachmesse stattfindet. Sie haben damit die Möglichkeit, zu einem Termin zwei Messen zu besuchen, sich über die Themen und Technologien zu informieren, die im Handel aktuell diskutiert werden und so Anwendungsmöglichkeiten für ihre Produkte und Dienstleistungen auszuloten.
Die über 13.000 Besucher der EuroCIS erhalten auf der ENERGY STORAGE EUROPE wiederum einen Überblick zum Einsatz von Energiespeichern sowie Energiemanagement-Lösungen und emissionsarmen Technologien für die industrielle Logistik. Dazu wird der bereits für die ESE 2020 geplante Decarbonization-Hub ausgebaut, eine gesonderte Ausstellungsfläche mit Beratungsangeboten. Zusätzlich gibt es im kostenfrei zugänglichen Forum der Messehalle ein spezialisiertes Vortragsprogramm für Speicheranwender.
Über die ENERGY STORAGE EUROPE 2021 | Messegelände Düsseldorf
Die ENERGY STORAGE EUROPE ist die Leitmesse für die globale Energiespeicherindustrie mit Fokus auf Anwendungen von Energiespeichersystemen und auf industrielle Dekarbonisierung. Die parallel stattfindenden internationalen Fachkonferenzen bieten das weltgrößte Konferenzprogramm zu allen Energiespeicher-Technologien. Sie umfassen die 9. ENERGY STORAGE EUROPE Conference (ESE) der Messe Düsseldorf und die 14. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) von EUROSOLAR e.V. Themenschwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Forschung (IRES).
www.eseexpo.de
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Autonomer Agrarroboter „Rosie“ der ETH Zürich nutzt Ecovolta Batterien
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Autonomer Agrarroboter „Rosie“ der ETH Zürich nutzt Ecovolta Batterien
Brunnen/Schweiz, 26. Juni 2020. Der autonome Agrarroboter „Rosie“ zur herbizidfreien Unkrautentfernung nutzt Lithium-Ionen-Batterien des Schweizer Batteriesystem-Herstellers Ecovolta. Das rein mechanische Funktionsprinzip von „Rosie“ reduziert den Einsatz umweltschädigender Unkrautvernichter in der Landwirtschaft und schützt so die Böden, das Grundwasser und die Luft. Entwickelt wurde der batteriebetriebene Prototyp an der ETH Zürich, einer der weltweit führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen. Der offizielle Titel des Projektes lautet Robotic Weeding System „Rowesys“.
„Rosie“ ist mit vier Radnabenmotoren und individuell lenkbaren Rädern ausgestattet. Der Roboter zieht vier kleine Pflugschare zwischen den Pflanzenreihen auf dem Acker durch den Boden. Dadurch werden die Unkräuter von den Wurzeln getrennt und an die Oberfläche befördert, wo sie vertrocknen. Mehrere Kamerasensoren und ein leistungsfähiger on-board Computer ermöglichen es Rosie, zwischen Nutzpflanzen wie etwa Zuckerrüben und Unkraut zu unterscheiden. Ein GPS-Signal oder vorprogrammierte Routen sind nicht notwendig, was den Bedienungsaufwand signifikant senkt. Das gesamte System ist spritzwasser- und staubgeschützt.
Ecovolta hat nicht nur die Batterien für das Projekt geliefert, sondern gehört neben weiten 20 namhaften Unternehmen zu den Sponsoren von „Rosie“. Andrea Cavelti, Electrical Lead des Projektes bei der ETH Zürich: „Die Lithium-Ionen-Batterien von Ecovolta bieten eine plug-and-play-Lösung mit einem hohen Sicherheitsstandard, diese Faktoren waren für unser vom Zeitdruck geprägten Fokusprojekt sehr entscheidend. Dank der hohen Energiedichte in Kombination mit Staub- und Wasserschutz ist die Batterie perfekt zugeschnitten für den Gebrauch in einem Landwirtschaftsroboter.“
Neben dem Batteriemanagementsystem sorgt bei der Ecovolta-Lösung der Einsatz eines elektrolytisch vernickelten Kaltbands für eine besonders hohe Sicherheit. Mit seiner Hilfe werden schadhafte Lithium-Ionen-Batteriezellen bei erhöhten Stromflüssen automatisch vom Rest des Batteriepacks abgetrennt. Das spezielle Bauprinzip der Akkupacks ermöglicht eine Energiedichte von 480 Wh pro Liter.
Über Ecovolta
Ecovolta ist ein Schweizer Hersteller von individuell konfektionierten Hochleistungs-Batteriesystemen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Elektrifizierung von Arbeitsmaschinen. Das proprietäre Bauprinzip von Ecovolta basiert auf Rundzellen mit patentierter Schweisstechnik. Es ermöglicht die vollautomatische Serienfertigung individualisierter hochstromfähiger Akkus, die keine aktive Kühlung benötigen. Im eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereich werden Batterie- und Antriebslösungen entwickelt und getestet. Ecovolta ist eine Division des Technologieunternehmens Ecocoach AG und hat seinen Hauptsitz in Brunnen, wo sich auch das Fertigungswerk Ecovolta Swissfactory befindet.
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TOP 100: TESVOLT GEWINNT WICHTIGSTEN INNOVATIONSPREIS IM MITTELSTAND
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TOP 100: TESVOLT GEWINNT WICHTIGSTEN INNOVATIONSPREIS IM MITTELSTAND
Batteriespeicher-Hersteller ist „Top-Innovator 2020“
Wittenberg, 19. Juli 2020 – Tesvolt, Hersteller von Stromspeichern für Gewerbe und Industrie, wird heute im TOP 100-Wettbewerb als „Top-Innovator des Jahres“ ausgezeichnet. Das Unternehmen belegte im führenden Innovationswettbewerb des deutschen Mittelstands den ersten Platz in seiner Größenklasse. Die 31-köpfige Jury überzeugte neben der rasanten Entwicklung des jungen Unternehmens und seiner agilen Organisationsform auch die innovative Technologie der Tesvolt Stromspeicher. Der Wettbewerb fand zum 27. Mal statt.
Pressebilder und ein Video finden Sie hier:
„Deutschland lebt von Innovationen. Global betrachtet ist Deutschland wirklich innovativ. Aber wir müssen daran arbeiten, dass das so bleibt und uns ständig neu erfinden. Wichtig dabei ist der Mittelstand, denn er ist der Erfolgsmotor der Wirtschaft und damit die Grundlage unseres Wohlstands“, sagt Ranga Yogeshwar, Mentor von TOP 100. „Tesvolt hat den Sprung in die Riege der Top-Innovatoren 2020 geschafft – und das bereits bei der ersten Wettbewerbsteilnahme.“
Wissenschaftliches Auswahlverfahren
TOP 100 zeichnet die Innovationskraft und den Innovationserfolg eines Unternehmens aus. Dabei werden alle Stufen des Innovationsprozesses unter die Lupe genommen, ebenso wie das Innovationsklima und die Bereitschaft des Managements, Innovationen zu fördern. Insgesamt 120 Parameter bezieht die Jury bei ihrer Auswahl der Gewinner ein. Die Jury setzt sich aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik zusammen, darunter z.B. Roland Berger und Gregor Gysi. Sie wählt in jeder der drei Größenklassen einen „Innovator des Jahres“. Leiter des Wettbewerbs ist Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien, einem der weltweit führenden Innovationsforscher.
Beeindruckende Unternehmensentwicklung
„Die Tesvolt Gründer haben den Bedarf für leistungsfähige Energiespeicher im Gewerbe und in der Landwirtschaft früh erkannt und die ersten Prototypen buchstäblich in der Garage entwickelt. Inzwischen produziert Tesvolt in Serie in Europas erster Gigafactory für Gewerbespeicher. Über 1.000 Kunden weltweit nutzen die patentierten Energiespeichersysteme bereits – eine beeindruckende Unternehmensentwicklung innerhalb weniger Jahre“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
Technologisches Alleinstellungsmerkmal
Auch das von Tesvolt Ingenieuren entwickelte intelligente Batteriemanagement-System überzeugte die Jury. Es sorgt für einen überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad des Stromspeichers von über 92 Prozent und für eine hohe erwartete Lebensdauer von 30 Jahren. „Damit erreicht Tesvolt ein technologisches Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt“, so die Begründung der Jury weiter.
Innovationsklima im Unternehmen
Vor zwei Jahren hat Tesvolt sich für eine agile Organisationsform entschieden. Seither verzichtet das Unternehmen auf Führungskräfte als Flaschenhals, Entscheidungen werden nur noch im Team getroffen. So kann jeder Einzelne sich optimal einbringen und sein Potential frei entfalten. „Diese außergewöhnliche Organisationsform ermöglicht ein hohes Maß an Innovation“, urteilt die Jury.
„Wir sind wahnsinnig stolz darauf, dass wir diesen anspruchsvollen Wettbewerb gewonnen haben! Weil wir agil organisiert sind, haben letztlich alle Mitarbeiter zu diesem Sieg beigetragen. Der Erfolg von Tesvolt gründet auf dem Engagement jedes Einzelnen, dafür danke ich dem gesamten Team“, erklärt Daniel Hannemann, Kaufmännischer Geschäftsführer und Mitgründer von Tesvolt. „Was uns antreibt, ist aber nicht der Wunsch, innovativ zu sein. Sondern die Vision, mit effizienten Speichertechnologien bezahlbare und saubere Energie in jeden Winkel der Welt zu bringen. Die Grundlage dafür ist Innovation.“
„Ich freue mich, dass ein heimisches Unternehmen zum Innovator des Jahres gekürt wird. Wir in Sachsen-Anhalt wollen mit Innovativen und intelligenten Lösungen zum Gelingen der Energiewende beitragen. Genau hierfür steht Tesvolt mit seinen Batteriespeichern für Industrie und Gewerbe. Regenerative Speichertechnologien sind gewissermaßen der Schlüssel für das Gelingen der Energiewende“, betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.
Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Wittenberg produziert Lithiumstromspeicher mit prismatischen Batteriezellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. Tesvolt Speicher passen immer: Ob Hoch- oder Niedervolt, On-Grid oder Off-Grid. Sie lassen sich mit allen regenerativen Energiequellen kombinieren, aber auch mit einem Blockheizkraftwerk oder einer Brennstoffzelle.
Tesvolt wurde u.a. mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Für die Off-Grid Stromversorgung einer Avocadofarm in Südwestaustralien erhielt Tesvolt den „The smarter E award“ in der Kategorie „Outstanding projects“ sowie den internationalen Award für ländliche Elektrifizierung (ARE).
Über TOP 100
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW.
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PI Berlin stellt erstes Audit für Batteriefabriken vor
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PI Berlin stellt erstes Audit für Batteriefabriken vor
Mehr Sicherheit für Investoren und Betreiber von Solarparks
Berlin/Deutschland, Marlborough/USA, 16. Juni 2020 – Das PI Berlin hat ein Verfahren entwickelt, mit dem weltweit erstmals die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien für Solarstromspeicher ganz genau unter die Lupe genommen werden kann. Da ein Energiespeichersystem nur so gut ist wie die darin verbauten Batterien, steigt mit der Anzahl der weltweit installierten Energiespeicherprojekte auch die Nachfrage nach einer verlässlichen Qualitätsprüfung von Batterien. Die Inspektion des fertigen Energiespeichers reicht oft nicht aus, um Batteriemängel zu erkennen. Denn nicht nur die Leistung einer Batterie kann weit hinter den Erwartungen zurück bleiben, mangelhaft produzierte Batterien können auch zu Sicherheitsrisiken im Feld führen. Das neue Verfahren des PI Berlin deckt weltweit Schwachstellen in der Produktion auf und macht Vorschläge zur Risikominimierung.
Pressebilder finden Sie hier: http://www.pi-berlin.com/de/audit-batterie/
Anzahl von Batteriespeicher-Projekten wächst global stark
Die Anzahl von Batteriespeicherprojekten wächst global sehr schnell, die Wachstumsrate von Photovoltaik-Stromspeicherprojekten lag in den letzten Jahren weltweit bei 70 bis 150 Prozent, so BloombergNEF. Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien dabei die dominante Technologie. Auch die Anzahl von Batterieherstellern wächst rapide, viele neue Anbieter kommen aus Asien.
Risiken durch die Batterieproduktion
„Batterien stellen das größte Sicherheitsrisiko in jedem Energiespeichersystem dar. Jüngste Fälle von Speichern mit unzureichender Leistung haben dieses Risiko deutlich gemacht“, erklärt Ian Gregory, Geschäftsführer der PI Berlin Niederlassung in Nordamerika. Die chemischen Elektrolyte müssen ausreichend rein sein, die Elektrodenbeschichtungen müssen sehr gleichmäßig sein und alle Rohstoffe müssen bei der richtigen Temperatur und Feuchtigkeit gelagert und verarbeitet werden. Nur wenn alle Fertigungsschritte korrekt ausgeführt werden, ist die Batterie am Ende sicher und langfristig leistungsfähig. Dafür sind hoch spezialisierte Herstellungsprozesse ebenso wichtig wie umfassende Qualitätskontrollen. „Auf dem Weg zur fertigen Batterie gibt es viel Spielraum für Fehler. Unser Audit identifiziert die Schwachstellen im Fertigungsprozess.“
Fabrik-Audit untersucht 170 Prozesse und Materialien
„Die Qualitätsstandards für die Batterieherstellung sind weltweit weder gut entwickelt, noch werden sie herstellerübergreifend einheitlich angewandt. Unsere Fabrik-Audits prüfen und vergleichen über 170 Prozesse und Materialien“, erklärt Shaun Montminy, Technischer Leiter beim PI Berlin. „Über 18 Monate haben wir investiert, um das Verfahren zusammen mit Experten für Batteriechemie und -technik zu entwickeln. Dabei konnten wir auch unsere Erfahrung aus mehr als 300 Fabrik-Audits für andere Solarkomponenten einfließen lassen.“
Das PI Berlin bietet die neue Auditierung allen an, die von den Folgen leistungsschwächerer Batterien betroffen sein können, d.h. Investoren und Betreibern von großen Solarkraftwerken. Das hilft ihnen bei der Entscheidung für einen Batteriehersteller, versetzt sie aber auch in die Lage, Risiken in den gekauften Batterien proaktiv zu erkennen und gemeinsam mit dem Hersteller zu reduzieren.
Unabhängiges Audit
Mit dem Produktionsaudit will das PI Berlin Investoren und Betreiber von großen Solarparks weltweit dabei unterstützen, Batteriehersteller systematisch zu vergleichen. Um dabei unabhängig zu bleiben, können Batteriehersteller selbst kein Audit beim PI Berlin beauftragen.
„Batteriehersteller können aber ihren Kunden vorschlagen, sich durch ein unabhängiges Audit abzusichern. Das hilft auch, um Banken und Versicherungen von Sicherheit und Leistungsfähigkeit eines geplanten Projektes zu überzeugen“, berichtet Gregory.
Über PI Berlin
Das PI Berlin berät als unabhängiger Experte bei Planung, Bau und Betrieb von PV-Kraftwerken. Mit seinem internationalen Team aus über 60 Ingenieuren und Wissenschaftlern bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Planungs-, Prüf- und Evaluierungsdienstleistungen. Im Zentrum steht dabei das Risikomanagement und die Qualitätssicherung von komplexen Solarparks.
Das PI Berlin hat Niederlassungen in Europa, USA und China. Mehr als 300 Fabrik-Audits mit einer jährlichen Gesamtleistung von 90 Gigawatt hat das Unternehmen bisher für über 125 Hersteller weltweit durchgeführt.
SolarBuyer, ein führender Anbieter von Fabrik-Audits, fusionierte 2018 mit PI Berlin. Das Institut wurde vor 14 Jahren von den PV-Experten Prof. Dr. Stefan Krauter, Sven Lehmann und Dr. Paul Grunow, einem der Gründer von Solon und Q CELLS, gegründet.
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Mobil: +49 151 428 787 09
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