5 Dinge, die man auf Messen unbedingt vermeiden sollte

Zu Beginn der Messesaison – ab kommender Woche mit der Energy Storage Europe in Düsseldorf – gilt es wieder Koffer zu packen, Anzüge oder Blazer zur Reinigung zu bringen und Termine mit Kunden und Bekannten zu vereinbaren. Messen sind spannend, informativ und perfekt um Kontakte zu knüpfen – aber sie sind auch anstrengend. Wie man, gerade als Messeneuling, die schlimmsten Fallen umgeht, verraten wir im Beitrag.

Nummer 1: Kaffee

Eine gute Richtschnur, um möglichst wenig Koffein zu konsumieren: Sich fest vornehmen, gar keinen zu trinken. Denn an jedem Stand lockt die Versuchung, bei einem Espresso oder einer Tasse Filterkaffee ein spannendes Gespräch zu führen. Nach ein paar Stunden des Plauderns wird jedoch klar: Mit zitternden Händen und Herzrasen lässt sich der Messetrubel noch schlechter aushalten. Bei mir hat sich der feste Vorsatz bewährt, ausschließlich Wasser zu trinken – früher oder später landet man doch beim Koffein, aber eben eher später.

Nummer 2: Wenig Energie

Das bezieht sich nicht nur auf Sie als Messebesucher, sondern vor allem auch auf Ihre Geräte. Ohne Handy und/oder Laptop wird es schwierig, spontan Termine auszumachen, die Kollegen zu treffen oder ganz einfach den Weg zum Bahnhof oder zum Hotel zu finden. Achten Sie also darauf, dass alle Geräte voll geladen sind, Sie Ihre Ladekabel dabei haben und im Idealfall auch eine Powerbank. Manche Messen bieten Pausenbereiche mit Steckdosen. Diese sind nicht immer leicht zu finden, aber immer heiß begehrt.

Nummer 3: Unscheinbarkeit

Messen sind vor allem soziale Events. Wenn Sie nicht gerade ein Großkunde sind und Millionenbudgets zu vergeben haben, werden Sie aber vielleicht Schwierigkeiten haben, Ihren neuen Kontakten im Gedächtnis zu bleiben. Überlegen Sie deswegen vorab: Lohnt es sich, eventuell auf ein besonders schickes Outfit zu achten (hier meine ich vor allem auch die Männer – graue Anzüge gibt es genug!), eine lustige Anekdote zu erzählen oder besonders innovative Visitenkarten zu bestellen?

Nummer 4: Süßigkeiten

Wenn es eines gibt, das auf Messen im Überfluss vorhanden ist, ist es Süßkram – als Giveaway an Ständen, als Snack beim Imbiss oder am Empfangstresen. Wie auch Kaffee werden Sie also im Laufe des Tages genug Zucker zu sich nehmen, keine Sorge. Irgendwann erscheint Ihnen ein Apfel als die Rettung vor dem klebrigen Gefühl des Zu-Viel-Genascht-Habens – sowohl imaginär als auch real, denn manche schlaue Unternehmen bieten welche an. Greifen Sie zu!

Ein Apfel mit einer Aufschrift Energy Storage Europe
Energy Storage Europe Düsseldorf

Nummer 5: Stickige Luft

Die Plätze zwischen Messehallen laden nicht unbedingt zum Verweilen ein, das ist klar. Allerdings sind fünf Minuten an der frischen Luft – und mit etwas Glück sogar in der Sonne – auch auf Beton immer noch besser als 10 Stunden Messehallen-Luft am Stück. Machen Sie also eine Pause, stehen Sie nicht zu nah an der Raucherecke und überlegen Sie, welche Stände Sie als nächstes mit frischer Energie abklappern.

Wir wünschen viel Spaß und frohes Netzwerken!


Die Autorin

Caroline Post – seit 2016 bei Sunbeam im Bereich PR, ist Social-Media-Afiçionada und interessiert an Energiepolitik und digitalen Trends.